FilmFestival Cottbus - Festival des osteuropäischen Films
Das FilmFestival Cottbus wurde 1991 in der unmittelbaren Nachwendezeit gegründet und gilt inzwischen weltweit als das bedeutendste Festival des osteuropäischen Films. Die gastgebende Stadt Cottbus liegt 120 km südöstlich von Berlin und als Tor zum Osten nur wenige Kilometer entfernt von der Grenze zu Polen in der zweisprachigen (deutsch/sorbischen) Region Lausitz im Bundesland Brandenburg.
Ein Markenzeichen des FilmFestival Cottbus ist sein Profil als Publikums- und Branchentreff gleichermaßen. Alljährlich treffen sich in Cottbus Filmemacher, Produzenten und Schauspieler Ost- und Mitteleuropas. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die filmwirtschaftliche Plattform „Connecting Cottbus“, die Filmemacher, Produzenten und mögliche Financiers zusammen bringt und somit den Weg von der Filmidee bis zur ersten Vorführung auf der Leinwand hautnah begleitet.
Mit seinem repräsentativen Überblick über die aktuelle Filmproduktion des gesamten mittel- und osteuropäischen Raumes hat es sich kontinuierlich zum führenden Festival dieser Region entwickelt.
Nicht umsonst titelte das führende Branchenmagazin VARIETY mit Sitz in Los Angeles (USA) im Jahr 2007: „Cottbus - a must-attend global event“ und listete das Cottbuser Festival weltweit unter den 50 bedeutendsten Filmfestivals. Der ehemalige Bundesaußenminister Frank-Walther Steinmeier, 2008 Schirmherr des Festivals, bezeichnete Cottbus als „das zweitwichtigste Filmfestival Deutschlands“. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an Lesungen, Ausstellungen und Konzerten sowie Workshops, Seminare, Panels und Filmtalks macht das Festival zu einem einmaligen Forum der Begegnung und des identitätsstiftenden Dialogs zwischen den Kulturen. An der geografischen Schnittstelle von Ost und West bietet Cottbus somit alljährlich ein hervorragendes Erfahrungsfeld für Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zum Abbau überkommener Klischees im künftig vereinten Europa.
Dabei erfreut sich das FilmFestival Cottbus stetig steigender Resonanz aus dem In- und Ausland. Im Jahr 2009 erreichte die Anzahl der Besucher mit knapp 19.000 – rechnerisch nahezu jeder fünfte Cottbuser – einen neuen Rekord, welcher in den darauf folgenden Jahren bestätigt werden konnte. Unter den Gästen waren 600 Akkreditierte – davon mehr als 100 Journalisten – aus über 30 Ländern (Besucherzahlen zum Vergleich: 2007: 16.800, 2004: 15.000, 2001: 11.000).
Besonders enge Kontakte bestehen seit Jahren zu den Filmländern Russland und Polen. Neben langjährigen und guten Kontakten zu russischen Filmemachern und Journalisten äußert sich das vor allem in dem 2009 gegründeten „Förderverein Deutsch-Russische Filmakademie e.V.“.
Insgesamt werden auf dem FilmFestival Cottbus achtzehn Preise vergeben, die mit einem Gesamtwert in Höhe von 82 200 Euro dotiert sind. Neben der Vergabe des Hauptpreises für den besten Spielfilm, des Spezialpreises für die beste Regie sowie den Preisen für herausragende darstellerische Leistungen – alle erhalten zusätzlich zum Preisgeld die begehrte Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende) – werden unter anderem auch die besten Kurz-, Debüt-, Amateur sowie Jugendfilme prämiert sowie der Verleih eines Festivalfilms in Deutschland gefördert.
Familiär und gleichzeitig weltoffen. Zu den prominentesten Festivalbesuchern gehörten zweifellos die Oscar-Preisträger Istvan Szabó, Jiri Menzel, Allan Starski und Jan Sverak, Regisseure wie Krzysztof Zanussi, Christian Mungiu, Andreas Dresen, Alexej Uchitel und Nana Djordjadze, die Schauspieler Katarzyna Figura, Sylvia Kristel, Robert Stadlober, Oana Pellea, Jean-Marc Barr, Katja Flint, Rolf Hoppe, Vinay Pathak, Arta Dobroshi, Anica Dobra sowie Anna Thalbach und zu guter Letzt der Schriftsteller Tschingis Aitmatow oder der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Bernd Neumann sowie der ehemalige Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier.
Zwei kinematografisch besonders aktiven Ländern widmet das FilmFestival Cottbus eigene Sektionen. So stellt der „Russkiy Den“ (Russische Tag) außerhalb des Wettbewerbs bemerkenswerte russische Produktionen des vergangenen Jahres vor. Die „Polskie Horyzonty“ (Polnischen Horizonte) sind dagegen eine sichtbare Form der Kooperation mit dem größten polnischen Publikumsfestival „Nowe Horyzonty“ aus Wroclaw, welches in diesem Rahmen nationale Entdeckungen seines Festivals präsentiert.
Der Jugendfilm thematisiert explizit das Alltagsgeschehen in Deutschland und seinem Nachbarn Polen. Eine bi-nationale Jury aus Jugendlichen vergibt hier einen Preis für die beste Entdeckung. „Drehort Brandenburg“ heißt es in diesem Jahr zur 9. Cottbuser FilmSchau, der offenen Leinwand für Hobbyfilmer aus den Ländern Berlin und Brandenburg. In kurzen Filmen von 15 Minuten sind Amateurfilmer aufgerufen, sich mit der Region und dem gestellten Thema auseinander zu setzen. Neben einer ersten Vorführung auf der großen Leinwand winken Preise für den besten Film, die beste technische Gestaltung und den Publikumsliebling.
Nicht umsonst titelte das führende Branchenmagazin VARIETY mit Sitz in Los Angeles (USA) im Jahr 2007: „Cottbus - a must-attend global event“ und listete das Cottbuser Festival weltweit unter den 50 bedeutendsten Filmfestivals. Der ehemalige Bundesaußenminister Frank-Walther Steinmeier, 2008 Schirmherr des Festivals, bezeichnete Cottbus als „das zweitwichtigste Filmfestival Deutschlands“. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an Lesungen, Ausstellungen und Konzerten sowie Workshops, Seminare, Panels und Filmtalks macht das Festival zu einem einmaligen Forum der Begegnung und des identitätsstiftenden Dialogs zwischen den Kulturen. An der geografischen Schnittstelle von Ost und West bietet Cottbus somit alljährlich ein hervorragendes Erfahrungsfeld für Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zum Abbau überkommener Klischees im künftig vereinten Europa.
Besonders enge Kontakte bestehen seit Jahren zu den Filmländern Russland und Polen. Neben langjährigen und guten Kontakten zu russischen Filmemachern und Journalisten äußert sich das vor allem in dem 2009 gegründeten „Förderverein Deutsch-Russische Filmakademie e.V.“.
Familiär und gleichzeitig weltoffen. Zu den prominentesten Festivalbesuchern gehörten zweifellos die Oscar-Preisträger Istvan Szabó, Jiri Menzel, Allan Starski und Jan Sverak, Regisseure wie Krzysztof Zanussi, Christian Mungiu, Andreas Dresen, Alexej Uchitel und Nana Djordjadze, die Schauspieler Katarzyna Figura, Sylvia Kristel, Robert Stadlober, Oana Pellea, Jean-Marc Barr, Katja Flint, Rolf Hoppe, Vinay Pathak, Arta Dobroshi, Anica Dobra sowie Anna Thalbach und zu guter Letzt der Schriftsteller Tschingis Aitmatow oder der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Bernd Neumann sowie der ehemalige Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier.




