28. FFC eröffnet – FilmFestival Cottbus lässt Cottbus strahlen

28. FFC eröffnet – FilmFestival Cottbus lässt Cottbus strahlen
© FFC

Am Abend des 6. November eröffnete das 28. FilmFestival Cottbus (FFC) im Großen Haus des Staatstheater Cottbus feierlich mit dem in Cannes gefeierten und preisgekrönten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE von Auslandsoscarpreisträger Paweł Pawlikowski ("Ida").

„Unsere Aufgabe und unser Anspruch als Osteuropa-Festival ist es, die Vielfalt des osteuropäischen Kinos zu zeigen“, sagt Bernd Buder, Programmdirektor des FilmFestival Cottbus. „Osteuropa ist so reich an Geschichten und leider auch an Konflikten, die hierzulande hinter den Schlagzeilen meist nur ungenügend aufgearbeitet werden. Das osteuropäische Kino bietet die Chance, hinter die Kulissen zu schauen. Wer sich mit Film und Osteuropa beschäftigt, setzt sich also zwangsläufig mit Politik auseinander.“

In dem in strahlendes Blau gehüllten Großen Haus des Staatstheater Cottbus begrüßte das FilmFestival Cottbus die geladenen Gäste aus Politik, Film und Gesellschaft zur feierlichen Eröffnung. Moderatorin Britta Steffenhagen führte durch den Abend, den das Finsterwalder Percussion-Ensemble Weberknechte musikalisch begleitete.

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, betonte in seiner Rede: „Kein anderes Festival in Brandenburg hat eine stärkere internationale Ausstrahlung als das Filmfestival hier in Cottbus.“ Weiter sagte Fischer: „Das Festival hat internationale Strahlkraft. Gleichzeitig ist es auch regional stark verankert: Die sorbische Bevölkerung in der Lausitz beteiligt sich an dem Festival ebenso wie zahlreiche regionale Firmen und Organisationen, die die Durchführung unterstützen.“

217 Filme, von Box-Office-Hit bis Arthouse, aus 45 (Ko-)Produktionsländern – darunter zehn Weltpremieren, acht Europapremieren, 33 Internationale Premieren und 65 Deutschland-Premieren – stellen all dies an sechs Festivaltagen eindrucksvoll unter Beweis.

Die Gesamtlaufzeit des Filmprogramms des 28. FFC summiert sich auf 210 Stunden, was neun vollen Tagen Kinogenuss entspricht. 13 Dolmetscher übersetzen simultan ins Deutsche die in Originalsprache gezeigten Werke, die die Filmemacher zum größten Teil persönlich in Cottbus vorstellen.

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