Das FFC bei der Filmreihe „Sinti und Roma im europäischen Film“

Das FFC bei der Filmreihe „Sinti und Roma im europäischen Film“

Was sehen welche Augen und warum?

Vom 19.10. bis 9.11. veranstaltet die Evangelische Akademie Berlin die Filmreihe „Sinti und Roma im europäischen Film“. Ziel ist, Selbst- und Fremdbilder von Sinti und Roma zu reflektieren. Die Folgen der NS-Verfolgung, der fehlenden Bearbeitung nach 1945, die bleibende Verfolgung und die anhaltende Diskriminierung sind in diesen Filmen zu finden; auch Lebensrealitäten, die sich nicht auf den ersten Blick in diesem Kontext erschließen, Widerständiges, Suchendes, Eigenes und Fremdes mit einer Perspektive auf Befreiung von den Rassismus, Ausgrenzungen und Negativ-Zuschreibungen.

Am 26. Oktober ist Bernd Buder, Programmdirektor des FilmFestival Cottbus, bei der Reihe zu Gast, um nach der Vorführung von Radu Judes Spielfilm AFERIM (Rumänien, Bulgarien, Tschechien 2015) mit Dr. Christian Staffa von der Evangelischen Akademie zu diskutieren. AFERIM, der 2015 im Wettbewerb der Berlinale lief, spielt im Jahre 1835. Er zeigt im Stil eines Balkan-Westerns, wie bis heute tradierte Vorurteile bereits im Spätfeudalismus Ungleichheiten und daraus abgeleitete Hierarchien zwischen Ethnien, Religionen und Nationen zementierten.

Am 9.11. läuft im Rahmen der Reihe Hamze Bytecis Dokumentarfilm JOŽKA, der auch auf dem FilmFestival Cottbus zu sehen ist.

AFERIM im Rahmen der Reihe „Sinti und Roma im europäischen Film“ am Donnerstag, 26.10.2017, 19.00 Uhr; Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt, Raum Casalis, Berlin

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe.

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