FFC und coco geben Auftakt zur Festivalsaison

FFC und coco geben Auftakt zur Festivalsaison
© FFC

Was das Publikum des diesjährigen 28. FilmFestival Cottbus erwartet, erläuterte beim traditionellen East European Brunch FFC-Programmdirektor Bernd Buder: „Die Recherchen für unsere insgesamt vier Wettbewerbe und zahleichen Nebensektionen sind bereits in vollem Gange. Wenn sich die Ausbeute weiter so entwickelt, können wir das Publikum wieder mit knapp 200 interessanten, ganz unterschiedlichen Filmen überraschen.“

Besonderes Augenmerk legt das FilmFestival Cottbus 2018 unter anderem auf Filme aus und über Schlesien – eine Region, die eine ganz eigene, schlesische Identität mit eigener Sprache hat und geprägt ist von einem bedeutenden Strukturwandel. Zum überwiegenden Teil stammen die Filme dieser Reihe von polnischen Filmemachern. 
Unter dem Titel „Der Freund als Feind, der Vertrauensbruch als Waffe – wie Stasi & Co. engste Beziehungen manipulierten“ untersucht eine Reihe mit Filmen aus verschiedenen ehemals sozialistischen Ländern das Rätsel, was Menschen dazu treibt, das Vertrauen anderer Menschen zu missbrauchen, Nahestehende zu verraten. 
„Aktuelle Themen und Jahrestage wie der 200. Geburtstag von Karl Marx stehen ebenfalls auf dem Programm und das Filmland Georgien rückt ins Licht der Aufmerksamkeit“, ergänzte Bernd Buder. Zudem widmet sich eine Hommage dem Werk des Ehrenpräsidenten des FilmFestival Cottbus, István Szabó, der am 18. Februar 2018 seinen 80. Geburtstag feierte. Szabó wird gemeinsam mit seiner Frau, der Filmwissenschaftlerin Veronika Gyürey, im November zu Gast in Cottbus sein.

Ebenfalls im Rahmen des East European Brunch vergab Dr. Gertraude Müller-Ernstberger, Geschäftsführerin der Münchener Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film und Fernsehrechten mbH (GWFF) den GWFF-Förderpreis. Dieser mit 4.500 EUR dotierte Stipendiumspreis geht an Maciej Jagielski aus Polen. Der 35-jährige Produktionsstudent der Gdynia Film School präsentierte gemeinsam mit der Regisseurin Edyta Rembała den Beitrag POLA im Wettbewerb Kurzspielfilm beim 27. FilmFestival Cottbus.

connecting cottbus feiert 20. Jubiläum mit neuer Spitze

Neue Direktorin von connecting cottbus ist Marjorie Bendeck. Sie übernimmt ab sofort die künstlerische Leitung des Ost-West-Koproduktionsmarktes, der am 8. und 9. November 2018 bereits zum 20. Mal stattfindet. „Osteuropa ist eine sehr faszinierende Region, welche ein einzigartiges Zusammenspiel von Geschichte, Politik und Kunst bietet, und das Zuhause vieler talentierter Filmemacher ist. Ich freue mich auf eine noch intensivere Zusammenarbeit mit ihnen.“

Erste Amtshandlung der neuen connecting-cottbus-Direktorin Marjorie Bendeck war die Verleihung des Special Pitch Award an Anna Jadowska. Dieser Preis ermöglicht der polnischen Filmregisseurin und Drehbuchautorin die Teilnahme am 20. Koproduktionsmarkt connecting cottbus, wo sie ihr neues Projekt pitchen wird. Jadowska gewann beim 27. FilmFestival Cottbus mit ihrem Film WILDE ROSEN vier Preise (Hauptpreis für den besten Film, Preis für eine herausragende Darstellerin für Marta Nieradkiewicz, FIPRESCI-Preis, Preis der Ökumenischen Jury).

 

28. FilmFestival Cottbus 
6. – 11.11.2018

connecting cottbus 
8. – 9.11.2018

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