"Spurensuche" im Kino Krokodil

MEIN KROJ
MEIN KROJ Czech Television - Telexport

Mit dem Special „Spuren suchen: deutsch-polnisch-tschechische Geschichte(n) im Wandel“ beleuchtete das FilmFestival Cottbus 2016 die Sicht vorwiegend junger tschechischer und polnischer Filmemacher auf die Zwangsaussiedlungen am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg in Folge neu gezogener Grenzlinien im östlichen Europa. Das Deutsche Kulturforum Östliches Europa, einer der Unterstützer der Filmreihe, bietet noch bis Mai eine Nachlese an: im Berliner „Kino Krokodil“ werden ausgewählte Filme nachgespielt. Als nächstes laufen KYTLICE, ZIMMER FREI von Rozálie Kohoutová, die eine historische deutsch-tschechische Spurensuche ins Sommerhaus ihrer Eltern unternimmt, und MEIN KROJ von Martin Dušek, eine Schwejkiade wider den bitteren Ernst sudetendeutscher Trachten, in Anwesenheit der Filmschaffenden am 25. April. In dem einmal jährlich vom Deutschen Kulturforum Östliches Europa herausgegebenen Journal „Blickwechsel“ erschien kürzlich ein von Vera Schneider geführtes Interview mit dem Kurator Jarosław Godlewski, und Bernd Buder, dem Programmleiter des FilmFestival Cottbus, zu den Hintergründen und interkulturellen Visionen des „Spuren suchen“-Specials.

KYTLICE, ZIMMER FREI und MEIN KROJ am Di, 25.4.2017, Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin; Eintritt: 6,50 €

Anschl. Gespräch mit Evženie Brabcová, Cutterin von KYTLICE, ZIMMER FREI und Martin Dušek, Regisseur von MEIN KROJ. Moderation: Dr. Christina Frankenberg.

Weitere Informationen: http://www.kulturforum.de

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