Volles Programm – FFC-Filme im Kino

FAREWELL HALONG
FAREWELL HALONG © 42film GmbH

Vier Filme des FFC-Programms 2017 sind derzeit bzw. demnächst im Kino zu sehen.

Bereits seit dem 29. März läuft KHIBULA | VOR DEM FRÜHLING in ausgewählten Kinos. Der neueste Film von George Ovashvili erzählt in dichten Bilderströmen und im wechselvollen Takt von Aufbruch und Stillstand eine poetische Geschichte über die Zusammenhänge von Macht. Das 27. FFC zeigte KHIBULA im Wettbewerb Spielfilm.

Ab dem 5. April kommt SAMEBLOD | SAMI BLOOD unter dem Titel DAS MÄDCHEN AUS DEM NORDEN auf die Leinwand. Der mehrfach ausgezeichnete, schwedische Debütfilm von Amanda Kernell schildert eine packende Geschichte ethnischer Ausgrenzung in den 1930er-Jahren: Die 14-jährige Sami namens Elle Marja muss in ein Internat, wo ihr die samische Sprache und Kultur rücksichtslos ausgetrieben werden. Sie reagiert darauf, in dem sie sich als Schwedin neu erfindet – ein radikaler Schnitt, der Narben hinterlässt. 
SAMEBLOD war beim FilmFestival Cottbus 2017 in der Sektion HEIMAT | DOMOWNJA | DOMIZNA zu sehen.

Aus der Sektion Russkiy Den des 27. FFC wird ARITMIYA | ARRHYTHMIA von Boris Khlebnikov ab dem 19. April in den deutschen Kinos anlaufen. Dieser Film – im dokumentarischen Stil inszeniert – lässt das Publikum dank der Kameraführung am Leben der Protagonisten teilnehmen und Empathie für sie entwickeln: Oleg ist Rettungsarzt in einem russischen Kleinstadtkrankenhaus. Täglicher Stress und organisatorisches Chaos bestimmen seine Arbeit. Zu kurz kommt das Privatleben mit seiner Frau Katya, die als Krankenschwester in der Station arbeitet. Sie will sich von Oleg trennen. ARITMIYA | ARRHYTHMIA zieht die Zuschauer direkt hinein in eine russische Realität, die Gegenstand kontroverser gesellschaftspolitischer Diskussionen ist. 

Ebenfalls am 19. April startet FAREWELL HALONG in den Kinos. Der Dokumentarfilm von Đức Ngô Ngọc gewann 2017 den DIALOG-Preis für die Verständigung zwischen den Kulturen. FAREWELL HALONG thematisiert die Umsiedlung der Bewohner eines schwimmenden Dorfes in der Halong Bucht (Vietnam). Der neuen Zukunft auf dem Festland schauen sie misstrauisch und schmerzvoll entgegen. Die Regierung garantiert zwar finanzielle Entschädigungen und stellt für die Umgesiedelten neue Wohnhäuser bereit. Doch wie ergeht es den Menschen fernab von ihrer Heimat, dem Meer, mit dem sie seit ihrer Geburt fest verbunden sind? Bedeutet das Leben auf dem Festland wirklich Wohlstand und mehr Sicherheit? 

Regisseur Đức Ngô Ngọc ist u.a. bei folgenden Filmvorführungen mit anschließendem Gespräch zu Gast: 

  • 19. April (20 Uhr), Luchs Kino Halle (Seebener Straße 172)
  • 20. April (20 Uhr), KIF - Kino in der Fabrik Dresden (Tharandter Straße 33)
  • 21. April (19 Uhr), Kino Toni Berlin (Antonplatz 1)
  • 22. April (17 Uhr), Kinobar Prager Frühling (Bernhard-Göring-Straße 152, Leipzig) 
  • 24. April (19.30 Uhr), Lichthaus Kino Weimar (Am Kirschberg 4)
  • 25. April 2018 (18 Uhr), fsk-Kino in Berlin (Segitzdamm 2)
  • 26. April (20 Uhr), Kino Krokodil Berlin (Greifenhagener Straße 32)
  • 27. April (19.30 Uhr), Cineding Leipzig (Karl-Heine-Str. 83)
  • 8. Mai (20.30 Uhr), Lichtblick-Kino Berlin (Kastanienallee 77)
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