04/2019: DAS MÄRCHEN VON DEN 12 MONATEN feiert Weltpremiere beim FFC

Cottbus, 19.09.2019

DAS MÄRCHEN VON DEN 12 MONATEN feiert Weltpremiere beim FFC

Die Produktion DAS MÄRCHEN VON DEN 12 MONATEN feiert beim 29.  FilmFestival Cottbus (5. bis 10. November 2019) seine Weltpremiere in der Sektion KIDS IM KINO. Im U18 WETTBEWERB JUGENDFILM freut sich das FFC über die Internationalen Premieren von THE SON von Ines Tanović und BLAKUS von Alise Zarina.

Zum Weltkindertag am 20. September gibt das FFC die Werke der beiden Sektionen bekannt, die im mehr als 200 Filme umfassenden Programm ein junges Publikum ansprechen. Am Mittwoch (6.11.) darf sich der Kinonachwuchs auf das Braunkohledrama ZU WEIT WEG von Regisseurin Sarah Winkenstette freuen. Sie erzählt darin von Ben, dessen Heimatdorf einem Braunkohletagebau weichen muss, weshalb seine Familie in die nächstgrößere Stadt umzieht. Dort läuft es weder in der Schule noch im neuen Fußballverein wie erhofft. Auf dem Platz stiehlt ihm Tariq, geflüchtet aus Syrien, die Show. Zunächst frustriert, merkt Ben schnell, dass beide mehr gemeinsam haben, als sie denken. 
„Der Film passt sehr gut in unser Programm, da er zwei in Cottbus oft diskutierte Schlagworte thematisiert – Heimat und Migration. ZU WEIT WEG sensibilisiert für diese Themen“, sagt Anke Donnerstag, Kuratorin der Reihe KIDS IM KINO. „Neben dem Entdecken von Ähnlichkeiten können Kinder mit den Filmen des diesjährigen Kids-Programms auch völlig fremde Lebenswelten kennenlernen.“

Mit der Weltpremiere von DAS MÄRCHEN VON DEN 12 MONATEN, das nach Motiven von Josef Wenzig unter der Regie von Frauke Thielecke für die Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ entstand, läutet ein Highlight den FFC-Familiensonntag am Vormittag ein. Die ARD strahlt das Märchen mit Nina Kaiser, Jascha Rust und Christoph Bach in den Hauptrollen in seinem Weihnachtsprogramm aus. Nach Filmende folgt das Kinderfest in der Stadthalle, ehe mit BILLE von Regisseurin Ināra Kolmane der erfolgreichste lettische Film des Jahres das diesjährige Kinderfilmprogramm abrundet. Darin würde sich Titelheldin Bille gerne aus dem Riga der 1930er-Jahre wegträumen.

„Nicht nur an Jugendliche richtet sich der U18 WETTBEWERB JUGENDFILM. Filme über Jugendliche haben sich weit vom pädagogisierenden Problemfilm entfernt. In Osteuropa sind sie dieses Jahr auf ganz unterschiedliche Weise am Puls der Zeit und überzeugen mit innovativen Grenzüberschreitungen bei den Genres, aber auch in ihrer Zielgruppenansprache“, sagt FFC-Programmdirektor Bernd Buder. „Wenn sich die Jugend inzwischen bis weit in die 20er hinzieht, wird der Jugendfilm auch für Erwachsene interessant.“

Erstmalig erweitert das FFC seinen U18 WETTBEWERB JUGENDFILM auf das gesamte Territorium Osteuropas. Das Publikum profitiert davon. Mit THE SON (Bosnien-Herzegowina) von Ines Tanović und dem lettischen No-Budget-Film BLAKUS von Feministin und Filmemacherin Alise Zarina feiern zwei Filme in Cottbus ihre Internationale Premiere. 
In Tanovićs THE SON sucht Arman als Stiefsohn von Jasna und Senad seine Position neben dem leiblichen (und jüngeren) Bruder Dado in der Familie und im Leben. Während Zarina in BLAKUS ihre Protagonisten in drei Kapiteln, die für drei Jahre einer Beziehung stehen, auf deren Sinnsuche begleitet.

Seine Deutschland-Premiere feiern der polnische Film ALL FOR MY MOTHER von Małgorzata Imielska und der ungarische Beitrag FOMO – ANGST, ETWAS ZU VERPASSEN, ein Psycho-Drama in YouTube-Ästhetik. In jenem Spielfilmdebut von Attila Hartung verliert eine Gruppe Jugendlicher auf der Jagd nach Likes und Followern die Verhältnismäßigkeiten aus den Augen. Problemen ganz anderer Art sieht sich der Sohn einer Handwerkerfamilie in LET THERE BE LIGHT von Marko Škop gegenüber, da er sich nicht mit der rechtsextremen Subkultur anfreunden will, die sich in seinem Ort breit macht.

Auf die trinationale Schüler-Jury, an der Schüler aus Zielona Góra (Polen), Teplice (Tschechische Republik) und Cottbus teilnehmen, wartet bei dieser hochkarätigen Auswahl die anspruchsvolle Aufgabe, den Siegerfilm zu küren. 
Das FFC erwartet zu jeder Vorführung der sieben im U18 Wettbewerb Jugendfilm nominierten Werke die Filmemacher als Gäste. 

Die Reihe KIDS IM KINO wird durch die Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH (GWC) unterstützt. 
Den U18 WETTBEWERB JUGENDFILM unterstützen die IHK Cottbus und die LEAG.

Akkreditierung möglich

Berichterstattende Presse kann sich ab sofort hier online akkreditieren: www.filmfestivalcottbus.de/akkreditierung

 

Über das FilmFestival Cottbus

Das 29. FilmFestival Cottbus findet vom 5. bis 10. November 2019 statt. In vier Wettbewerben und elf weiteren Sektionen zeigt das FFC mehr al 200 Filme, die um ein Preisgeld von etwa 80.000 Euro und die begehrte Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende) konkurrieren. 
Über 22.000 Zuschauer besuchten 2018 das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus. 
Maßgeblich unterstützt wird das 29. FilmFestival Cottbus vom Land Brandenburg, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, der Stadt Cottbus, dem Auswärtigen Amt und dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

Für weitere Informationen, Interviewanfragen sowie sende- und druckfähige Bilder wenden Sie sich gerne an unsere PR- und Marketing-Manager, Anne-Kathrin Rensch, Denis Demmerle und Sophia Ziesch.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Telefon: +49 (0) 355/43107 -13, -14 oder -24 

Film Stills – BILLE + DAS MÄRCHEN VON DEN 12 MONATEN
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok