Festivalprofil

Das FilmFestival Cottbus (FFC)  ist eines der international führenden Festivals des osteuropäischen Films. 

Es findet vom 8. bis 13. November 2022 statt.

Das 1991 gegründete Festival fokussiert sich auf Spielfilme aus den Nachfolgestaaten derehemals sozialistischen Länder einschließlich aller Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und ihren wirtschaftlich und kulturell eng verbundenen Nachbarländern Finnland, Griechenland und Türkei. Das FFC ist ein Zuschauerfestival und mit dem Koproduktionsmarkt connecting cottbus, ein Branchentreffpunkt für das mittel‐ und osteuropäische Kino. Am Abend vor der feierlichen Eröffnung im Staatstheater werden bei der LausitzerFilmschau die ersten Preise vergeben.

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Das FFC will gute Filme zeigen und ihnen einen Zugang zum Markt ermöglichen. Außerdem geht es darum Talente zu stärken,Neugier auf Osteuropazu  wecken, gängige Klischeeszu  hinterfragen und den Dialog zwischen und mit osteuropäischen Filmschaffendenzu  fördern. Fast nach jedem Film gibt es deshalb spannende Filmgespräche (Q&A's). Netzwerktreffen bieten außerdem Möglichkeiten zum Austausch zwischen Filmschaffenden und Branchenvertretern.

Lubina 29FFC (c) Florian Broecker

Vier Wettbewerbe und weitere länder- und themenspezifische Programmsektionen bieten dem Publikum die einzigartige Möglichkeit, Produktionen aus Ost- und Mitteleuropa zu sehen, die in Cottbus oftmals ihre Welt-, internationale oder deutsche Premiere erleben. Insgesamt werden auf dem FilmFestival Cottbus fünfzehn Preise vergeben, die mit einem Gesamtwert in Höhe von mehr als 60.000 Euro dotiert sind. Eine prominent besetzte Internationale Festivaljury vergibt den Hauptpreis für den besten Spielfilm, den Spezialpreis für die beste Regie sowie die Preise für herausragende darstellerische Leistungen – alle erhalten zusätzlich zum Preisgeld die begehrte Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende). Darüber hinaus werden die besten Jugend-, Kurz- und Debütfilme sowie regionales Filmschaffen prämiert.


Der Angriff Russlands auf die Ukraine wird dem 32. FilmFestival Cottbus ein anderes Gesicht, eineandere inhaltliche Ausrichtung verleihen und dennoch oder gerade aus diesem traurigen Anlass dieBedeutung der Kultur, die Wichtigkeit des Dialoges unterstreichen. Das FilmFestival Cottbus hat sich klar positioniert und wird in diesem besonderen Jahr die Zugehörigkeit der Ukraine zur europäischenFilmfamilie und zur Cottbuser Festivalseele dokumentieren, indem in jede Programmsektion mindestens ein ukrainischer Beitrag integriert wird.
 
2022 stehen als Themen die Filmländer Rumänien, eine Reihe zu umweltpolitischen Themen und eine Reihe zum Frauenbild im Sozialismus und dessen Veränderung im Rahmen der gesellschaftlichen Transformation auf dem Programm. Außerdem spürt What's left der momentanen Stimmungslage nach und zeigt, was in verschiedenen Ländern Osteuropas von der Aufbruchstimmung in den "wilden 90ern" , aber auch den Heilsversprechungen populistischer Agitatoren, übriggeblieben ist. Eine Sektion mit osteuropäischen Publikumshits, die Sektion Heimat | Domownja | Domizna, mit der Schwerpunktsetzung auf regionale und sorbische Themen, sowie das Familien‐ und Kinderfilmprogramm vervollständigt das Programmprofil. Lesen Sie hier mehr zu den Sektionen des FFC.
 
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Das FilmFestival Cottbus wurde 1991 gegründet. Cottbus liegt als Tor zum Osten in unmittelbarer Nähe zum polnischen Nachbarn in der zweisprachigen (deutsch/sorbischen) Region Lausitz im Bundesland Brandenburg. Die etwa 100.000 Einwohner zählende Stadt 120 km südöstlich von Berlin wird jedes Jahr im Herbst zum wichtigsten Anlaufpunkt für internationale und nationale Filmgäste sowie Freunde des mittel- und osteuropäischen Films. Hier treffen Regie-Altmeister und Oscar-Preisträger auf Nachwuchstalente, osteuropäische Shootingstars auf deutsche Schauspielkollegen, mischt sich internationales Flair mit familiärer Festivalatmosphäre.
 
"The Eastern German event is the premiere film festival for Eastern European cinema", bilanzierte das führende US-amerikanische Branchenblatt The Hollywood Reporter. Die stetig steigende Resonanz aus dem In- und Ausland bestätigt diese positive Einschätzung. In Stadt und Region ist das Festival inzwischen als größtes internationales Kulturereignis fest verankert. 22.000 Besucher – rechnerisch jeder fünfte Cottbuser – ließen sich im vergangenen Jahr die Gelegenheit nicht entgehen, bei mehr als 200 Filmen aus 45 Ländern einen repräsentativen Überblick über die aktuelle Filmproduktion des gesamten mittel- und osteuropäischen Raumes zu bekommen.

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