Sektion: Wettbewerb Spielfilm

Żeby nie było śladów

Leave No Traces

Jan P. Matuszyński
Polen, 2021, 160 Min

Und alles hätte so schön sein können – das Abitur ist bestanden, die großen Ferien stehen vor der Tür und die Zukunft lockt mit dem Charme der Freiheit … . Berührender Spielfilm über den tragischen Tod eines Jugendlichen und die anschließenden Vertuschungsversuche der Polizei im sozialistischen Polen.

Sprachfassung: Originalversion mit englischen und deutschen Untertiteln

Łukasz Bąk

Performance

2021-11-03 | 14:00 Uhr
Weltspiegel
2021-11-04 | 20:00 Uhr
Weltspiegel Saal 2

Polen.

Polen 1983. Vor kurzem erst wurde der Kriegszustand aufgehoben. Grzegorz Przemyk und seine Freunde sind bester Laune und feiern ausgelassen in der Warschauer Altstadt den Schulabschluss. Plötzlich taucht die Polizei auf, und was wie ein unbekümmerter Nachmittag angefangen hat, endet auf der Wache. Die Jungs werden brutal niedergeschlagen, Grzegorz stirbt an den Folgen der Misshandlung. Diese menschliche Tragödie führt uns leise zu einer erschütternden Begegnung mit den Abgründen der Macht. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft, die Partei und der Geheimdienst versuchen mit allen ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln, den Tod des jungen Menschen mit perfider Erpressung und Gewalt zu verheimlichen und zu vertuschen. Sie scheuen sich nicht einmal, die zarten Bande der familiären Treue zu infiltrieren und deren Zusammenhalt zu zerstören.

Der Film von J. P. Matuszynski ist ein schonungsloses Werk, das Machtverhältnisse und die Gewalt der Lüge auf eine akribische und unspektakuläre Art aufdeckt. Der Film beruht auf einer authentischen Begebenheit: Grzegorz Petrzyk, Sohn der oppositionellen Schriftstellerin Barbara Sadowska, starb am 14. Mai 1983 an den Folgen eines Polizeiübergriffs.

(Kornel Miglus)

Filmformat
1:2.35 [Cinemascope]
Drehbuch
Kaja Krawczyk-Wnuk
Kamera
Kacper Fertacz
Ton
5.1 Digital
Schnitt
Przemysław Chruścielewski
Ausstattung
Paweł Jarzębski
Darsteller
Tomasz Ziętek, Sandra Korzeniak, Jacek Braciak, Agnieszka Grochowska, Mateusz Górski
Produzent
Leszek Bodzak, Aneta Hickinbotham
Produktion
Aurum Film
Co-Produktion
Les Contes Modernes, Arte France Cinéma, Auvergne-Rhône-Alpes-Cinéma, Canal+, Backgro
Kontakt
New Europe Film Sales
Natalia Dabrowska
natalia@neweuropefilmsales.com
Jan P. Matuszyński

Jan P. Matuszyński - Geboren 1984. Jan schloss sein Studium der Filmregie an der Krzysztof Kieślowski-Fakultät für Radio und Fernsehen der Schlesischen Universität in Katowice ab und absolvierte den Dokumentarfilmkurs der Wajda-Schule. Sein Dokumentarfilm DEEP LOVE wurde u. a. mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm auf der 36. IFF in Moskau und mit dem Silbernen Horn für den besten Dokumentarspielfilm auf der 54. Sein Spielfilmdebüt THE LAST FAMILY wurde in Locarno uraufgeführt, wo er den Preis für den besten Darsteller gewann, und lief auf über 100 Festivals weltweit (u. a. Rotterdam, Hongkong, Palm Springs & New Directors New Films), wo er zahlreiche internationale Preise gewann. Jan arbeitet auch im TV-Bereich, seine jüngste Serie THE KING OF WARSAW, produziert von CANAL+, wurde im Oktober 2020 veröffentlicht. LEAVE NO TRACES ist sein zweiter Spielfilm.

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