Sektion: Specials

Zeitschleifen - Im Dialog mit Christa Wolf

Zeitschleifen - Im Dialog mit Christa Wolf

Karlheinz Mund
DDR, 1964, 101 Min

Die Schriftstellerin Christa Wolf, die für Literatur und Geistesgeschichte der DDR von zentraler Bedeutung war, stellt sich einem offenen Gespräch mit ihrer Kollegin und Freundin Daniela Dahn. Sie gibt Auskünfte über die Brüche in ihrer Biografie, reflektiert deutsche Geschichte, öffnet Perspektiven zum Nachdenken über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft.

Sprachfassung: deutsche Originalversion

Helga Paris

Performance

2021-11-05 | 14:30 Uhr
Altes Stadthaus

Christa Wolf (1929-2011), mit Büchern wie „Der geteilte Himmel“, „Kassandra“ oder „Kein Ort. Nirgends“ eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR, trat nach langer gegenseitiger Enthaltsamkeit 1990 wieder vor die Kamera der DEFA. In offenen Gesprächen mit ihrer Kollegin und Freundin Daniela Dahn gibt sie Auskünfte über ihre Biografie, reflektiert jüngste deutsche Geschichte, öffnet Denkperspektiven über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Sie erklärt, was sie trotz Repressionen bewog, in der DDR zu bleiben und zu arbeiten. Der Film beschreibt Begegnungen mit dem Publikum, erinnert an Niederlagen wie das Verbot des DEFA-Films „Fräulein Schmetterling“ und zeigt sie bei ihrer Rede während der Protestdemonstration der Künstler und Intellektuellen am 4. November 1989: „Stell Dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg!“ Ein Satz wie ein Traum. Was wird „vom Gerechtigkeitskern der sozialistischen Idee, von einem menschlichen sozialen Verhalten“ (Daniela Dahn) überleben?

(Ralf Schenk)

Karlheinz Mund - Christa Wolf (1929-2011), mit Büchern wie „Der geteilte Himmel“, „Kassandra“ oder „Kein Ort. Nirgends“ eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR, trat nach langer gegenseitiger Enthaltsamkeit 1990 wieder vor die Kamera der DEFA. In offenen Gesprächen mit ihrer Kollegin und Freundin Daniela Dahn gibt sie Auskünfte über ihre Biografie, reflektiert jüngste deutsche Geschichte, öffnet Denkperspektiven über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Sie erklärt, was sie trotz Repressionen bewog, in der DDR zu bleiben und zu arbeiten. Der Film beschreibt Begegnungen mit dem Publikum, erinnert an Niederlagen wie das Verbot des DEFA-Films FRÄULEIN SCHMETTERLING und zeigt sie bei ihrer Rede während der Protestdemonstration der Künstler und Intellektuellen am 4. November 1989: „Stell Dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg!“ Ein Satz wie ein Traum.

(Ralf Schenk)

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