Sektion: Wettbewerb Kurzfilm

Sulphur

Sulphur

Lana Vlady
Russland, 2020, 20 Min

Umweltkrimi mit Treibhauseffekt. In einer der am meisten verschmutzten Städte Russlands wird eine Polizistin mit den seltsamen Umgangsformen der Verdächtigen in einem Mordfall konfrontiert. Die Verhöre pendeln zwischen unterkühltem Machtspiel und existenzialistischem Dialog. Wer oder was ist hier Schuld?

Performance

2020-12-11 | 22:00 Uhr
Weltspiegel

Norilsk, die nördlichste Großstadt der Erde, lebt von der Nickelproduktion. Die Umweltschäden sind beträchtlich. Auf die Zerstörung der Landschaft folgt die Zerstörung der Seelen. Nach einer Geschichte von Dmitry Glukhovsky inszeniert Regisseurin Lana Vlady ein dystopisches Kammerspiel, in dessen Mittelpunkt die psychologische Spannung zwischen zwei charismatischen Frauenfiguren steht. Allmählich verschwimmen die Rollen zwischen Ermittlerin und Verdächtiger, wandert der Fokus der Anklage von der vermeintlichen Täterin in die Weiten der Gesellschaft, prallt an den Stahlbetonwänden der Verhörzelle zurück und nistet sich als steter Zweifel ins Bewusstsein ein. BB

Filmformat
DCP
Drehbuch
Dmitriy Glukhovskiy and Lana Vlady
Kamera
Grigoriy Kalinin
Ton
Mitya Krupenya
Schnitt
Grigoriy Kalinin and Lana Vlady
Ausstattung
Olga Radko
Musik
Oleg Belov
Darsteller
Anna Slyu,
Natalia Chumburidze
Produzent
Vladimir Maslov
Produktion
Media Universal Event Mozhaiskoye Shosse, 29/ VI 121471 Moskau
Co-Produktion
Alisa Rizatdinova

Lana Vlady -

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