Drehort Brandenburg: Von „Inglourious Basterds“ bis zum doppelten Schönborn

Adventures of a Mathematician
Adventures of a Mathematician ©IndieSales

Unter dem Titel „Drehort Brandenburg“ erkundet das 30. FFC von 3. bis 8. November das Flächenland Brandenburg, das am 3. Oktober den 30. Jahrestag seiner Gründung feiert,  als äußerst vielseitige Film-Location für internationale und deutsche Produktionen.

Jedes Jahr entstehen in Brandenburg Dutzende von Spielfilmen und Fernsehserien. Nicht nur in Potsdam-Babelsberg, sondern auch in der Fläche: Vom Havelland bis zum Oderbruch, von der Uckermark bis zur Lausitz profitieren (inter-)nationale Filmproduktionen von ganz unterschiedlichen Landschaften und guter Infrastruktur, nutzen die in der Region angesiedelten Kreativressourcen, Fachkräfte und Dienstleister. Legendär sind die Drehs für INGLOURIOUS BASTERDS in Rüdersdorf und Nauen, wo Quentin Tarantino eine französische Taverne nachbauen ließ. Für TOM SAWYER wurde der Ketziner Trebelsee zum Mississippi, die Reise von Tilda und ihrem dementen Großvater Amandus in Til Schweigers HONIG IM KOPF führte durch die Prignitz, in der Dorfkneipe von Grüntal im Barnim strandeten die beiden westdeutschen Brüder Rudi und Moritz in Detlev Bucks Kult-Satire WIR KÖNNEN AUCH ANDERS.

Für die deutsch-polnische Koproduktion ADVENTURES OF A MATHEMATICIAN, die beim FFC seine Europa-Premiere feiert, wurde auf dem ehemaligen Flughafen Cottbus-Drewitz das US-amerikanische Nuklearwaffenentwicklungszentrum Los Alamos nachgebaut. Die Tagebaugruben im Lausitzer Braunkohlerevier dienen immer wieder als Kulisse für Wüsten- und Science Fiction-Filme, der verfallene Krankenhauskomplex von Beelitz-Heilstätten als morbider Schauplatz für Historisches.
Das FFC zeigt in „Drehort Brandenburg“ Filme, denen Brandenburg als Kulisse diente, vom Oscar-Kandidaten BARBARA bis zu dem Dokumentarfilm SCHÖNBORN, einem Portrait zweier unterschiedlicher Dörfer mit demselben Namen: Schönborn im Elbe-Elster-Kreis und Schönborn in Transkarpatien.

Das Projekt „Drehort Brandenburg“ wird unterstützt von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg.

2. Oktober 2020

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