ERDENMENSCH gewinnt 19. Lausitzer FilmSchau

ERDENMENSCH, der dystopische Kunstfilm von Carolin Bloch überzeugte die Jury und ergatterte den Hauptpreis der 19. Lausitzer FilmSchau – Łužyska filmowa pśeglědka – Łužiska filmowa přehladka. Das Musikvideo „BRUNICA/BRAUNKOHLE“ feat. Lil Handrij erhielt den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk. JETTE, entstanden während des Filmworkshops des Menschenrechtszentrum Cottbus, gewann den Publikumspreis.

Am Montagabend (1. November 2021) gingen bei dem Kurzfilmwettbewerb Lausitzer FilmSchau insgesamt 13 Kurzfilme ins Rennen. Die charmante Radio Cottbus-Moderatorin Helena Hartwig führte das Publikum und die Filmemacher gleichermaßen durch den Abend. Außerdem durften sich die Gewinner über eine Miniatur-Lubina freuen, welche von der Glass-Designerin Beate Bolender in künstlerischer Handarbeit hergestellt wurden.

Den Hauptpreis im Wert von 1.500 EUR, gestiftet von Hafenbüro Cottbus by APEX Projekt, sicherte sich Carolin Bloch mit ERDENMENSCH. In diesem Kurzfilm handelt es sich um einen dystopischen Kunstfilm, der auf Basis eines Gedichtes entstanden ist, das stilistisch Bezüge zum Expressionismus (bspw. Menschheitsdämmerung) aufweist. Der Kurzfilm ist als eine Art Nachricht an den Zuschauer gedacht und hinterfragt kritisch die Rolle und Aufgabe des Menschen auf der Erde.
Die dreiköpfige Jury bestehend aus Franziska Benack, Geschäftsführende Schauspieldramaturgin des Staatstheater Cottbus, Hella Stoletzki, Künstlerin und Filmemacherin aus Cottbus/Wien sowie Joshua Jadi, FFC-Programme Consultant und Filmemacher aus Berlin/Wien, begründete ihre Entscheidung wie folgt: Der Hauptpreis geht an Erdenmensch von Carolin Bloch für die großartige künstlerische wie technische Umsetzung und die feine Poesie der Bilder.“

Den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk, der mit 1.000 EUR dotiert ist, gewannen Matej Zieschwauk und Clemens Jurk für das Musikvideo „BRUNICA/BRAUNKOHLE“ feat. Lil Handrij. Mit dem Video wird die Abwanderung der Braunkohle aus der Niederlausitz thematisiert und deren negative Auswirkung auf das sorbische Volk behandelt.
„Die künstlerische Umsetzung und die Ästhetik des Werkes“ überzeugte die Jury in allen Aspekten.
Das Musikvideo „BRUNICA/BRAUNKOHLE“ feat. Lil Handrij und viele weitere sorbische Musikvideos finden Sie hier.

Den Publikumspreis und damit einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 EUR (gestiftet von SpreeGalerie – der City-Einkaufstreff in Cottbus) eroberte sich JETTE, entstanden während des Filmworkshops des Menschenrechtszentrum Cottbus.
Im diesjährigen Kurzfilmworkshop setzten sich junge Menschen mit den Folgen der Corona-Maßnahmen auf ihr eigenes Leben auseinander und machen sich Gedanken darüber, welchen Wert Freiheit, aber auch Verantwortung in unserer heutigen Gesellschaft haben.

Mit der Lausitzer FilmSchau – Łužyska filmowa pśeglědka – Łužiska filmowa přehladka unterstützt das FFC den cineastischen Nachwuchs und ambitionierte Filmemacher aus der Nieder- und Oberlausitz. Der Kurzfilmwettbewerb gilt als inoffizieller Auftakt des FilmFestival Cottbus, das am Dienstag, 2. November 2021 beginnt.

 

PREISTRÄGER
19. Lausitzer FilmSchau – Łužyska filmowa pśeglědka – Łužiska filmowa přehladka

Hauptpreis
Erdenmensch
Regie Carolin Bloch, DE 2021, 04:35 MIN

Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk
„Brunica/Braunkohle“ feat. Lil Handrij
Regie Matej Zieschwauk und Clemens Jurk, DE 2021, 04:13 MIN

Publikumspreis
Jette
Regie TeilnehmerInnen des Filmworkshops Menschenrechtszentrum Cottbus,
DE 2021, 10:00 MIN

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