Dienstag, 31 August 2021 16:25

„Lausitzer Filmfestivals präsentieren“

FilmFestival Cottbus und Neisse Filmfestival präsentieren Filmreihe im Rahmen des Lausitz Festivals

Aus der Region für die Region – Das FilmFestival Cottbus präsentiert in Kooperation mit dem Neisse Filmfestival die erste Filmreihe im Rahmen des Lausitz Festivals. Vom 01. bis 04. September 2021 nimmt das eigens kuratierte Programm die Zuschauer mit 4 Spiel- und 4 Kurzfilmen exemplarisch auf die Reise durch die Welten der Partnerfestivals.

Neugierig geworden? Dann seien Sie dabei und genießen die aufeinander abgestimmten Spiel- und Kurzfilme, die Anfang September im Theater im Ohr in lauschiger Open-Air Atmosphäre laufen. Tickets finden Sie hier.

 

Die Filmreihe „Lausitzer Filmfestivals präsentieren“ im Überblick:

MITTWOCH, 1. SEPTEMBER

LANDRAUSCHEN (präsentiert vom NFF)

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DE | 2018 | 101 min | Regie: Lisa Miller
Originalfassung

Nach zwei Hochschulabschlüssen und wilden Jahren in der Großstadt hat die Endzwanzigerin Toni eine Identitätskrise. Frustriert zieht sie zurück ins Heimatdorf. Doch dort erwartet sie nur ein Praktikum bei der Lokalzeitung und Eltern, die ihr die Luft zum Atmen nehmen. Erst als sie die unangepasste, lesbische und lebenslustige Rosa trifft, wird das Leben in der Heimat aufregender… Der Debütfilm von Lisa Miller erhielt beim Max Ophüls Festival 2018 drei Preise, darunter den Hauptpreis des Festivals. 
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Vorfilm: CHERUPKI (EGGSHELLS) (präsentiert vom FFC)

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BG | 2020 | 15 min. | Regie: Slava Doytcheva
Original mit Untertiteln

Ostern. Eine junge Frau kehrt aus Sofia in ihr Heimatdorf zurück. Zunächst zögert sie, sich ihrer Familie zu nähern. Dann hilft sie ihrem Vater beim Holz tragen. Doch der will nicht zum Gegenbesuch in die Stadt kommen – sie lebt mit einer Frau zusammen.
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DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER

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GÖLGELER IÇINDE (IN THE SHADOWS) (präsentiert vom FFC)
TR | 2020 | 90 min | Regie: Erdem Tepegoz
Original mit Untertiteln

Sci-Fi Thriller im dystopischen Setting eines heruntergekommenen Bergwerks. Zwischen Gegenwart und düsterer Zukunft wird eine Gruppe Minenarbeiter von einem allgegenwärtigen Überwachungssystem kontrolliert.  Zait, gespielt vom deutsch-türkischen Action-Star Numan, beginnt, den Apparat zu hinterfragen und erklärt ihm den Krieg. In epischen Bildern wird erschütternd von Selbstentfremdung und Funktionalisierung erzählt, zwischen denen doch ein Fünkchen Hoffnung blitzt.
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Vorfilm: THE SWELLING (präsentiert vom NFF)

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DE | 2016 | 16 min. | Regie: Tom Bewilogua
Ohne Dialoge

In naher Zukunft ist Überwachung allgegenwärtig. Als in der Wohnung von „X33“ ein seltsam pulsierendes Objekt in der Wand auftaucht, fällt er in alptraumhafte Paranoia. Wie wird er das Ding wieder los?
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FREITAG, 3. SEPTEMBER

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SUPERNOVA  (präsentiert vom NFF)
PL | 2019 | 75 min | Regie: Bartosz Kruhlik
Original mit Untertiteln

Eine morgendliche, einsame Landstraße im Irgendwo: Eine Mutter verlässt mit ihren Kindern den betrunkenen Ehemann. Sie wird überfahren; ein hochrangiger Politiker ist daran beteiligt. Die Polizei trifft ein, die Straße wird gesperrt, es bildet sich ein Stau und Chaos droht.  Jeder fühlt sich im Recht – Meinungen, Überzeugungen, Werte prallen mit wenig Mitgefühl aufeinander – eine atmosphärisch dichte Mischung aus Drama, Thriller und Katastrophenfilm.
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Vorfilm: POKAZALOS (SEEMED)(präsentiert vom FFC)

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RU | 2020 | 12 min. | Regie: Baibulat Batullin
Original mit Untertiteln

Auf dem Weg zur Arbeit entdeckt der Physiklehrer Andrey in seinem Hof einen überdimensionierten Arsch. Groteske Farce, die zeigt, wie man in Russland mit Problemen umgeht, ohne sie zu lösen.
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SAMSTAG, 4. SEPTEMBER

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NARODNI TŘIDA (NATIONALSTRAßE) (präsentiert vom FFC)
CZ | 2019 | 90 min | Regie: Štěpan Altrichter
Original mit Untertiteln

Das Leben liebt Vandam nicht, aber er liebt seine Stammkneipe und vor allem deren Besitzerin Lucka. Als er mitbekommt, dass Lucka Schulden hat und die Kneipe bald schließen muss, zieht der Hooligan los in den Kampf gegen den Maklertypen, der für ihn an allem Schuld ist.
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Vorfilm: RUDE BOYS (präsentiert vom NFF)

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DE | 2018 | 9 min. | Regie: Ken Hagen-Takenaka
Original mit Untertiteln


Eine Komödie mit Wortwitz und Tiefgang, bei der einem das Lachen immer wieder im Halse steckenbleibt und vergehen kann. Der deutsche Kurzfilm »Harte Jungs« unter der Regie von Ken Hagen-Takenaka wird vorab gezeigt und erzählt vom Loser Adam, der sich von Murat zu einem Triathlon fahren lassen will, doch dann kommt alles anders… 

 

Über das Lausitz Festival

Vom 25. August bis 19. September 2021 findet das zweite ‚Lausitz Festival‘ an 50 Orten mit knapp 80 Veranstaltungen – Theater, Konzerte, Ausstellung, Lesungen, Gespräche, Filmvorführungen - in der Nieder- und Oberlausitz in den Bundesländern Sachsen und Brandenburg statt. Das diesjährige Programm steht unter dem Motto »Zwischensamkeit«. Es wurde im Zusammenwirken mit regionalen Kulturinstitutionen sowie Künstlerinnen und Künstlern erstellt und bringt Kulturschaffende vor Ort mit internationalen Größen zusammen.

Mehr Informationen zum Lausitzfestival finden Sie unter www.lausitz-festival.eu

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Mittwoch, 25 August 2021 15:53

SWEAT eröffnet 16. filmPOLSKA

Das Polnische Filmfestival „filmPOLSKA“ eröffnet heute zum 16. Mal seine Tore und zeigt bis zum 01.09.2021 und zeigt sein diesjähriges Programm in 13 Kinos in ganz Berlin.Eröffnet wird die 16. Festivalausgabe des filmPOLSKA mit dem Film SWEAT (Regie: Magnus von Horn, 106 min, OmU).

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Das FilmFestival Cottbus (FFC) und der Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco) feierten mit dem #digital East European Brunch den offiziellen Auftakt in das neue Festivaljahr. Verbunden war das internationale Branchentreffen mit einem Ausblick auf das kommende Festival.

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Cottbus, 26.02.2020

Das FilmFestival Cottbus (FFC) und der Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco) feierten mit dem #digital East European Brunch den offiziellen Auftakt in das neue Festivaljahr. Verbunden war das internationale Branchentreffen mit einem Ausblick auf das kommende Festival.

Gemütliches Zusammenstehen, interessante Gespräche, leckere Häppchen: So kennen und lieben wir den East European Brunch. Aufgrund der aktuellen Lage zeigte sich der Brunch dieses Jahr allerdings in neuem Gewand. „Der Austausch innerhalb der Filmindustrie ist von sehr großer Bedeutung, hier werden Grundsteine gelegt, Projekte weiterentwickelt und Erfahrungen geteilt. Diese Gelegenheit wollten wir unseren Gästen auch dieses Jahr bieten“, erklärt FFC- und coco-Geschäftsführer Andreas Stein.

Während des symbolischen Auftaktes des 31. FFC Jahres gab Bernd Buder, Programmdirektor des FFC, bereits zwei jahrgangsspezifische Filmreihen bekannt. „Im ‚Spotlight: Slovensko‘ feiert das FFC den 100. Geburtstag des slowakischen Kinos. Die Reihe verbindet Filmgeschichte und Gegenwart, koppelt Kultfilme mit aktuellen Arbeiten“. Außerdem nimmt das FFC den 30. Jahrestag des Zusammenbruchs der Sowjetunion zum Anlass einer umfassenderen Verortung postkommunistischer Transformationsprozesse. Bei ‚Viel Neues im Osten‘ werden Themen wie die Perestroika in der Sowjetunion, die Friedliche Revolution in Ostmitteleuropa und auch die „Orange Revolution“ in der Ukraine und deren Verhältnis zueinander behandelt. Die vier Wettbewerbe für Spiel-, Kurz-, Jugend- und regionale Kurzfilme und traditionelle Sektionen wie Spectrum, Heimat | Domownja | Domizna, Hits und Kids im Kino sowie eine neu eingeführte Gastlandreihe komplettieren das Programm.

Neben dem Programmausblick kündigte Bernd Buder ebenfalls den Call for Submissions an. Filme für das 31. FFC können ab dem 01. März über die FFC-Website filmfestivalcottbus.de eingereicht werden.

Eine positive Bilanz verzeichnet auch der Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco). „Die letzten Monate waren für uns alle auf die eine oder andere Weise eine Herausforderung. Trotz der Schwierigkeiten können wir zahlreiche Erfolge verbuchen“, resümiert Marjorie Bendeck, Direktor von connecting cottbus. 2020 erreichten 23 Projekte die Phase der Produktion bzw. Post Produktion. Außerdem sind zwei coco Alumni Projekte im offiziellen Programm der diesjährigen Berlinale zu sehen: STOP ZEMLIA aus der Ukraine läuft bei Generation 14+ sowie CELTS aus Serbien in der Sektion Panorama. Der 23. Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus findet vom 3.-5. November 2021 statt.

 Über das FilmFestival Cottbus

 Das 31. FilmFestival Cottbus findet vom 2. bis 7. November 2021 statt. In vier Wettbewerben und zahlreichen Nebensektionen zeigt das FFC circa 150 Filme, die um ein Preisgeld von 75.000 Euro und die begehrte Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende) konkurrieren.

13.600 Einzelzugriffe auf die Filme aus dem Programm sowie knapp 5.600 Aufrufe der kostenlosen digitalen (Live-) Inhalte wie Gespräche mit Filmschaffenden, Panels, Podiumsdiskussionen und Talk-Runden wurden bei der digitalen Ausgabe im vergangenen Jahr verzeichnet.

Maßgeblich unterstützt werden das 31. FilmFestival Cottbus und dessen Markt connecting cottbus vom Land Brandenburg, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, der Stadt Cottbus, dem Auswärtigen Amt, der Mitteldeutsche Medienförderung GmbH und dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

Für weitere Informationen sowie sende- und druckfähige Bilder wenden Sie sich gerne an unsere PR- und Marketing-Managerin Andrea Lenz.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 (0) 355/4310712

www.connecting-cottbus.de

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Attraktive Logline in petto? Das FFC ist auf der Suche nach frischen, neuen Filmideen - und das Publikum darf sich die Geschichte aussuchen, die es auf der großen Leinwand sehen möchte ...

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Freitag, 09 Oktober 2020 11:07

Wettbewerb Spielfilm komplett!

Das FilmFestival Cottbus steht seit 30 Jahren für bestes Kino aus Osteuropa. Im Wettbewerb Spielfilm des 30. FilmFestival Cottbus (3. bis 8. November 2020) konkurrieren zwölf Filme aus insgesamt 22 (Ko-)Produktionsländern um den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis und den Spezialpreis für die beste Regie sowie die Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende). Elf der Werke feiern in Cottbus ihre Deutschlandpremieren. Vielversprechende Talente messen sich mit Starregisseuren, Newcomer treffen auf FFC-Stammgäste wie Oleg Novković, dessen THE LIVING MAN als Weltpremiere beim FFC zu sehen sein wird.

Gleich zwei Werke von Oleg Novković sicherten sich 2006 und 2010 beim FFC Hauptpreise. Im diesjährigen Wettbewerb Spielfilm trifft der Belgrader Regisseur mit THE LIVING MAN, einer Familiengeschichte um einen alternden Rockmusiker, auf einen weiteren FFC-Seriensieger: Ivan I. Tverdovskiy. Dieser präsentierte all seine gesellschaftskritischen Beiträge überaus erfolgreich in Cottbus. Der in Moskau geborene Tverdovskiy blickt mit  seinem vierten Spielfilm CONFERENCE auf die Nach- und Folgewirkungen der unfassbaren Ereignisse rund um die Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater von 2002, bei deren Aufarbeitung die Betroffenen allein gelassen wurden.

Piotr Domalewski, Gewinner des FFC-Kurzfilmwettbewerbs 2018, geht mit dem im selben Jahr beim Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus gepitchten I NEVER CRY ins Rennen. In diesem soll die junge Ola den Leichnam ihres verunglückten Vaters von Irland in die polnische Heimat bringen.  Domalewskis Ola würde sich wahrscheinlich mit Monika aus Lina Lužytes THE CASTLE verstehen. Das Mädchen will als Musikerin auf den Spuren von Elton John wandeln und nichts von der Frustration ihrer Mutter oder den Nöten der Großmutter wissen. Die Coming-of-Age-Geschichte erzählt von drei litauischen Frauen unterschiedlicher Generationen und deren Leben als Migrantinnen in Irland.  Starke weibliche Hauptfiguren mit all ihren biografischen Brüchen stehen auch im Zentrum zweier weiterer Wettbewerbsbeiträge: Dort finden sich Jure Pavlovićs Mutter-Tochter-Familiengeschichte MATER und Ivan Ikićs feinfühliger und mit Laiendarstellern inszenierter Film OASIS, der in Venedig für Furore sorgte. 

Neben den starken Frauenrollen besticht der diesjährige FFC-Spielfilmwettbewerb durch seine große Genrevielfalt. Der kasachisch-japanische Western THE HORSE THIEVES. ROADS OF TIME von Yerlan Nurmukhambetov und Lisa Takeba eröffnete im südkoreanischen Busan das wichtigste Filmfestival Asiens.  Mit der düsteren Post-Apokalypse IN THE SHADOWS lässt der türkische Regisseur Erdem Tepegöz seinen Protagonisten gegen eine sinnlose Überwachung rebellieren. Marian Crisan geht mit der rumänischen Politkomödie THE CAMPAIGN an den Start und Piotr Dylewski tritt mit dem Beziehungsdrama ROTTEN EARS an. In diesem liegt ebenso eine zwischenmenschliche Unruhe in der Luft wie beim griechischen ALL THE PRETTY LITTLE HORSES. Regisseur Michalis Konstantatos entwickelt aus einem Beziehungsdrama heraus eine komplexe Gesellschaftsmetapher, die Schein und Sein nicht nur radikal hinterfragt, sondern auf die Spitze treibt. Diese allgegenwärtige, große Gereiztheit der Hauptfiguren findet sich auch in Szabolcs Hajdus Budapester Episodengeschichte TREASURE CITY. Aus den Befindlichkeiten seiner Helden fügt er ein Mosaik zusammen, das das aus der Balance geratene emotionale Miteinander im gegenwärtigen, populistisch regierten Ungarn beschreibt.  Mit seiner Jubiläumsausgabe unterstreicht das FilmFestival Cottbus einmal mehr die Stärken des facettenreichen Kinos aus Osteuropa. Dank der dualen Version des FFC, die erstmals bundesweit ein Streaming der Filme ermöglicht, können Zuschauer in ganz Deutschland von zu Hause aus Festivalkino aus Cottbus genießen.

9. .Oktober 2020

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Zur 30. Jubiläumsausgabe (3. bis 8. November 2020) beschenkt das FilmFestival Cottbus (FFC) sich selbst und die ganze Republik: Das FFC wächst ins Digitale und erweitert die Cottbuser Festivalwoche um ein neues, bundesweites Online-Programmangebot.

Junges, aufregendes, dialogfreudiges Kino aus Osteuropa zu fördern, ist seit nunmehr 30 Jahren die Intention des FilmFestival Cottbus. Zum Jubiläum beschenkt das FFC seine Filmschaffenden und Gäste mit einer dualen Ausgabe, die vom 3. bis 8. November 2020 sowohl in „richtigen Kinos“ in Cottbus und auswärtigen Spielstätten (Eisenhüttenstadt, Berlin, Görlitz, Zgorzelec, Zielona Góra) als auch digital stattfindet.

FFC-Jubiläumsprogramm im Stream

Mit seinem neuen VoD-Partner PANTAFLIX Technologies GmbH (www.pantaflix.com) bringt das FFC das Jubiläumsprogramm zu seinem Publikum nach Hause. Dank des unter anderem von Schauspieler und Produzent Matthias Schweighöfer gegründeten Streamingdienstes werden Filme des 2020er-Programms in ganz Deutschland online zu sehen sein. In den Cottbuser Spielstätten des FFC, dem Weltspiegel, dem Glad-House und dem diesjährigen FestivalZentrum, dem Stadthaus Cottbus, zeigt das Festival wie gewohnt sein Programm auf großer Leinwand – natürlich unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften.

 „Den eminent wichtigen Austausch im Rahmen des FilmFestival Cottbus planen wir durch eine Kombination von Online- und Offline-Angeboten mit neuen Formaten, die wir erproben werden und die sich gegenseitig ergänzen sollen“, sagt Andreas Stein, Geschäftsführer des FFC-Veranstalters pool production GmbH. „Wir verstehen das Digitale als einen zusätzlichen Raum, einen neuen Ort des Festivals, in dem sich Filmschaffende und ihr Publikum treffen können.“ 

Gäste aus der Region

Aufgrund der Pandemie und um Reisewege im Interesse aller möglichst kurz zu halten, lädt das FFC nur Filmemacherinnen und Filmemacher aus der Region und Deutschland sowie aus den beiden Nachbarländern Polen und Tschechien ein. Auf Gäste aus anderen Ländern verzichtet das FFC schweren Herzens, freut sich aber, diese zumindest virtuell in die Arme schließen zu können.

„Filmfestivals leben von Begegnungen. Wir beim FFC verstehen uns als Mittler zwischen den Filmschaffenden und ihrem Publikum, als Forum für den Dialog“, sagt FFC-Programmdirektor Bernd Buder. „Die meisten Filme im Programm sind deutsche und internationale Premieren. Diesen einmaligen emotionalen Moment, in dem ein Film und seine Macher auf ihr Publikum treffen, wünschen wir uns alle für das nächste Jahr wieder.“

 

Erste Programm-Highlights

Neben den Wettbewerben für Spiel-, Kurz-, Jugend- und regionale Kurzfilme, bei denen 16 Preise im Wert von 72.000 Euro vergeben werden, beschäftigt sich das Programm des 30. FilmFestival Cottbus mit politischen und historischen Themen. 
Filmreihen widmen sich dem 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges sowie den dreißigsten Jahrestagen der Deutschen Einheit und dem Bestehen des Bundeslandes Brandenburg. Ebenso finden sich im Programm des 30. FFC die Länderreihe „Spotlight Česko“, welche aktuelle Filme aus Tschechien präsentiert, sowie die beiden Reihen „Russkiy Den“ und die „Polskie Horyzonty“, die aktuelle Trends der beiden größten mittel- und osteuropäischen Produktionsländer abbilden. 
Die FFC-„Hits“ zeigen Kassenschlager und Internet-Erfolge aus Osteuropa, „Kids im Kino“ richtet sich an Kinder und Familien, die Sektion „Heimat | Domownja | Domizna“ besticht mit Filmen aus und über die Lausitz, traditionell mit einem Schwerpunkt auf sorbischen/wendischen Themen. 

connecting cottbus, der Ost-West-Koproduktionsmarkt des FilmFestival Cottbus, findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. November ausschließlich online statt. 

27. August 2020

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Freitag, 24 Juli 2020 13:13

12. Solanin Film Festiwal im August

Das Solanin Film Festiwal, seit 2012 Partnerfestival des FFC, findet dieses Jahr vom 20. bis 23. August in Nowa Sól (Woiwodschaft Lebus) statt.

Aufgrund der derzeitigen Umstände findet das Solanin Film Festiwal in seiner 12. Ausgabe in hybrider Form statt. D.h. dass das Programm sowohl im Kinosaal als auch im virtuellen Raum gezeigt werden.

Aus 198 eingereichten Produktionen haben die Festivalorganisatoren 30 Filme ausgewählt, die in vier Wettbewerbssektionen gezeigt werden: dem unabhängigen Wettbewerb, dem Animationswettbewerb, dem Offline-Wettbewerb Dokumentarfilm und dem Offline-Wettbewerb Spielfilm.

Mehr Informationen auf der Website des Solanin Film Festiwal: www.solanin-film.pl.

24. Juli 2020

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Mittwoch, 09 Oktober 2019 16:28

Volle Dosis FFC!

Ihr wollt Euch die volle Dosis 29. FilmFestival Cottbus (FFC) geben? Dann nutzt das Early-Bird-Angebot und sichert Euch jetzt den FESTIVALPass für 55,00 EUR! Limitiert ist das Angebot auf 29 Pässe!

Mit dem FESTIVALPass könnt Ihr täglich fünf Filmvorführungen nach Wahl besuchen sowie kostenfrei alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms innerhalb der Festivalwoche.

(Für die Eröffnungsveranstaltung und Preisverleihung besteht die Option auf eine Karte. Das Angebot ist begrenzt und es gibt keine freie Platzwahl.)

Hier geht’s zum Ticketshop: www.filmfestivalcottbus.reservix.de

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Mittwoch, 02 Oktober 2019 14:26

FFC-Warmup: WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN

Am 17. Oktober laden das FilmFestival Cottbus und das Menschenrechtszentrum Cottbus zur Vorführung von WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN von Barbara Metselaar ein. Die Regisseurin, die den Dokumentarfilm als Gast persönlich in Cottbus vorstellen wird, wurde 1996 dafür mir der Silbernen Taube bei DOK Leipzig ausgezeichnet.

Die Filmemacherin war selbst der Teil der Leipziger Gruppe der 60er Jahre, auf deren Spuren sie sich dreißig Jahre später dokumentarisch macht. Nun, weitere zwanzig Jahre später, gibt das Werk als Zeitdokument Auskunft über diese einzige Generation, die in der hermetisch abgeriegelten DDR aufwuchs.

Das FilmFestival Cottbus zeigt WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN als Preview auf die bundesweit aufgeführte Reihe „Bleibt alles anders?“, die ausgewählte Filme zur „Wende- und Nachwendezeit“ zeigt.

Das 29. FilmFestival Cottbus widmet sich in seiner Festivalwoche vom 5. bis 10. November dem 30. Jahrestag des Mauerfalls. In der Sektion „Bleibt alles anders?“ stehen sieben weitere Produktionen auf dem Festival-Programm.
Alle Filme – entstanden zwischen 1990 und 2019 – zeigen unterschiedliche Perspektiven sozialer, kultureller und ganz persönlicher Entwicklungen: sowohl mit Zeitdokumenten, die die Prozesse unmittelbar beobachten, als auch mit Regisseuren und Regisseurinnen, die diese rückblickend reflektieren, mit Perspektiven aus Ost und West sowie einem filmischen Ausflug zu den Nachbarn der ehemaligen Tschechoslowakei und deren Blick auf die Neunziger.
Die Filmreihe „Bleibt alles anders?“ wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Filmvorführung:
WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN von Barbara Metselaar
Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr
im Menschenrechtszentrum Cottbus
1. Etage; Bautzener Str. 140, 03050 Cottbus
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

02. Oktober 2019

 

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