Unser FESTIVALMagazin ist jetzt online!

Publiziert in News

Das 31. FilmFestival Cottbus kehrt vom 2. bis 7. November zurück in die heimischen Kinos und präsentiert sein 170 Filme aus 40 (Ko-)Produktionsländern umfassendes Programm erstmals in sieben Spielstätten und auf insgesamt zehn Leinwänden. Daneben gibt es digitales Kino im Stream, parallel zum Festival und verlängert bis zum 16. November. Eröffnet wird das Festival mit dem Wettbewerbsbeitrag ABTEIL NR. 6, einem Railroadmovie zwischen Ost und West, Metropole und Provinz und zwei gegensätzlichen Menschen, das in Cannes mehrere Preise gewann.

Neben den vier Wettbewerben und traditionellen Programmsektionen beleuchtet das 31. FFC das slowakische Kino, die türkische Filmlandschaft und die Transformationsprozesse nach dem Zerfall der Sowjetunion. Vom slowakischen Klassiker von 1946 über aktuelle Genre- und Autorenfilme bis zu FullDome-Filmen. Von Filmerbe bis Science Fiction, von Slapstick bis zum interaktiven Filmspiel, von der schrägen Horrorkomödie bis zur Sinnkrise eines unzufriedenen Mainstream-Regisseurs, von neuen Arbeiten von Altmeistern wie Srdjan Dragojević, Petr Bebjak oder Levan Koguashvili bis zu meisterhaften Debuts neuer Talente. Oft stehen Frauenfiguren im Mittelpunkt, oft überrascht das Ungewöhnliche – von der Familienkomödie über das lesbische Coming Out einer Familienmutter, die in Polen zum Box Office Hit wurde, bis zum kontemplativen Konzeptfilm über eine Mutter und einen Sohn, die ihren Ehemann und Vater durch bloße Empathie und Beisammensein aus dem Koma nach einem Schlaganfall holten.

Eine kurze Themenübersicht des diesjährigen Programms, erhalten Sie von uns schon jetzt:

Wettbewerb Spielfilm 

12 Filme aus 19 Produktionsländern konkurrieren um den mit 25.000 EUR dotierten Hauptpreis für den besten Film und die Preisskulptur LUBINA. Außerdem vergibt die Internationale Jury einen Spezialpreis für die beste Regie sowie einen Preis für die beste schauspielerische Leistung. 

Bandbreite:
Vom hochenergetischen Roadmovie IN LIMBO (Russland, Regie: Alexander Hant) über zwei revoltierende Teenager, die aus ihren zu eng gewordenen Elternhäusern in einer Mischung aus „Thelma und Luise“ und „Natural Born Killers“ in die Weiten der russischen Provinz fliehen, über ORCHESTRA (Slowenien, R: Matevž Luzar), das mit ironischer Melancholie gebrochene Tourneeprotokoll einer slowenischen Blaskapelle ins benachbarte Österreich bis zu THE STAFFROOM (Kroatien, R: Soja Tarokić) , einer punktgenauen Beobachtung des kollegialen Mit- und Gegeneinanders in einem Lehrerzimmer und 107 MOTHERS (Slowakei, Tschechien, Ukraine, R: Péter Kerekes), einer faszinierend bildstarken Reflexion über Frauenrollen und Mutterschaftskonstrukte in einem Gefängnis in Odessa.

Wettbewerb Kurzfilm 

Absurd und süß, fetzig und poetisch entführen uns die 13 Filme aus insgesamt elf Produktionsländern des Kurzfilmwettbewerbs „Die lange Nacht der kurzen Filme“ in Welten voller spannender Gegensätze. Die teilnehmenden Regisseure haben die Chance auf einen Haupt- sowie Spezialpreis.

Brandbreite:
Von der Sehnsucht nach der Freiheit der Berliner Techno-Szene in einem litauischen Plattenbau (TECHNO, MAMA; Litauen, R: Saulius Baradinskas) über den scheiternden Versuch eines kasachischen Polizisten, ‚seine‘ Polizei als transparente Institution im Dienste der Bürger darzustellen (COMRADE POLICEMAN; Kasachstan, R: Assel Aushakimova) bis zum bittersüßen Alltags-Thriller an einem tschechischen Badesee (ANATOMY OF A CZECH AFTERNOON; Tschechien, R; Adam Martinec).

U18 Wettbewerb Jugendfilm 

Überschäumende Emotionen und immer wieder der große Drang nach Freiheit. Die sieben Filme des diesjährigen Jugendwettbewerbs U18 führen uns eindrucksvoll die verschiedenen Facetten des Erwachsenwerdens im digitalen Zeitalter vor Augen. 

Bandbreite:
Von zwei engsten Freundinnen, die sich in der Pubertät auseinanderleben (SISTERHOOD; Nordmazedonien, Frankreich, R: Dina Duma) über das Portrait einer fragilen Vater-Tochter-Beziehung (GERANIUM; Türkei, R: Çağıl Bocut) bis zum klemmschwulen Dasein in einer ‚LGBT-freien Zone‘ in Polen (LOVE TASTING, R: Dawid Nickel).

Spectrum

Alles, bloß nicht Durchschnitt. Polizisten, die einen verhaften, weil man die Welt zu schwarzsieht (THE MAN FROM PODOLSK, Russland, R: Semyon Serzin)? Film Noir in der serbischen Tiefebene (LOAN SHARK, Serbien, R: Nemanja Ćeranić)? Die Oma als estnische Sagengestalt (KRATT, Estland, R: Rasmus Merivoo), die ungemütlich wird, wenn sie nichts zu tun bekommt? Nichts ist unmöglich … 

Bandbreite:
Von jungen Erwachsenen im ehemaligen Jugoslawien auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität (AFTER THE WINTER; Montenegro, Serbien, Kroatien, R: Ivan Bakrač) über einen Familienvater, der mit tänzerischem Leichtsinn statt düsteren Tönen dem eigenen Bankrott trotzt (FIRE; Kasachstan, R: Aizhan Kassymbek) bis zur hartgesottenen Mobbing-Story im Insta-Stil über eine Hundebesitzerin, die unter die Räder der Internet-Maschine gerät, nachdem ihr Hund in die U-Bahn gekotzt hat (#DOGPOOPGIRL; Rumänien, R: Andrei Huţuleac).

Close Up Turkey

Mit psychologischem Feingefühl und unvorhergesehenen Wendungen thematisiert das aktuelle türkische Kino aktuelle Entwicklungen, historische Bezüge und persönliche Brüche – nachdenklich, bildstark, punktgenau, über Genre-Grenzen hinweg.

Bandbreite:
Von der Gentrifizierungs-Reflexion DERSAADET APARTMENT (Türkei; R: Tankut Kılınç) über die Yesilçam-Hommage THE CEMIL SHOW (Türkei, R: Bariş Sarhan) und das ungewöhnliche Portrait zweier ungleicher Schwestern, die nicht von ihrer alternden Mutter wegkommen (IT’S ALL ABOUT PEACE AND HARMONY; Türkei, R: Nesimi Yetik)  bis zu dem mit einer Mischung aus mediterraner Leichtigkeit und introvertierter Melancholie inszenierten Wiedersehen zweier Frauen, deren homosexuelle Liebesgeschichte im Teenagerinnen-Alter von den Eltern beendet wurde (LOVE, SPELLS AND ALL THAT; Türkei, R: Ümüt Ünal).

Spotlight Slovensko

Dieses Jahr feiert das slowakische Kino seinen 100. Geburtstag. Grund genug, in die Geschichte und Gegenwart eines ungewöhnlichen Filmlandes einzutauchen und Kultfilme aus den 1960er-Jahren mit aktuellen Arbeiten zu vergleichen.

Bandbreite:
Fünf „Filmpärchen“ vergleichen Kultfilme aus der Nachkriegszeit und den 1960er-Jahren mit aktuellen Arbeiten zu ähnlichen Themen – etwa DER BOXER UND DER TOD (ČSSR 1963; R: Peter Solan; mit Manfred Krug in einer der Hauptrollen) mit Peter Bebjaks THE AUSCHWITZ REPORT (Slowakei, Tschechien, Deutschland), oder Stanislav Barabáš‘ expressionistischen Kriegsfilm THE BELLS TOLL FOR THE BAREFOOTED (ČSSR 1965) mit Mira Fornays fulminantem Außenseiterportrait MY DOG KILLER (Slowakei, Tschechien 2013).

Viel Neues im Osten

Als es 1991 zur Auflösung der Sowjetunion kam, veränderte sich das Leben von Millionen Menschen.  Die Helden der Filme reflektieren die epochalen Umbrüche der vergangenen 30 Jahre. In ihren Lebenswelten zeichnen sich die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen nach. 

Bandbreite:
Vom früheren Befehlshaber eines Militärhafens, der inzwischen nur noch Zeitzeuge ist (THE ADMIRAL TCHUMAKOV; Belgien, Frankreich, R: Laurier Forneau, Arnaud Alberola ), über einen Heizkraftwerksarbeiter, der die Reste des Werkschores nur mit viel Mühe zusammenhält (THE HEAT SINGERS; Ukraine 2019, R: Nadia Parfan) bis zum Wiedersehen mit Spiel- und Dokumentarfilmklassikern über die Umwälzungen der 1990er-Jahre wie KATRINS HÜTTE (Deutschland 19991/92, R: Joachim Tschirner), LETZTES JAHR TITANIC (DDR 1990; R: Andreas Voigt), ÖSTLICHE LANDSCHAFT (Deutschland 1991, R: Eduard Schreiber) und PSY – HUNDE (Polen 1992; R: Władysław Pasikowski).

Specials 

Zahlreiche SPECIALS runden das Festivalprogramm ab – von Filmen der Jury-Mitgliedern bis zu TV-Serien in der „Serien Lounge“, von einer Christa-Wolf-Hommage anlässlich „75 Jahre DEFA“ bis zu den FullDome-Filmen im Planetarium und dem „Kinoteatr“ aus Zielona Góra.

Bandbreite:
Von Filmen der Jury-Mitgliedern bis zu TV-Serien in der „Serien Lounge“, von einer Christa-Wolf-Hommage anlässlich „75 Jahre DEFA“ bis zu den FullDome-Filmen im Planetarium und dem „Kinoteatr“-Film LOVE YOU, TOO (Polen, R: Lech Mackiewicz) aus Cottbus‘ Partnerstadt Zielona Góra und dem zweiten Teil der Gegenwartsreflexion WHAT DOES BOSNIA AND HERZEGOWINA MEAN TO YOU? (Bosnien und Herzegowina, R: Alma Cocaj, Rea Memić, Sara Ristić, Mirela Salihović, Emina Šehić), diesmal als Kurzfilmkompilation von fünf Regisseurinnen aus Sarajevo.

FilmWerkStadt Der Strukturwandel in Brandenburg gehört in der Region zu den meistdiskutierten Themen. Doch wo sich Industrie verändert, verändern sich auch Stadträume, Arbeitsalltag und Zusammenleben.

Bandbreite:
Von einer Langzeitbeobachtung einer von den Arbeitern besetzten Werkzeugmaschinenfabrik in Kroatien, FACTORIES TO THE WORKERS (Kroatien; R: Srđan Kovačević) bis zum Mentalitätsportrait und Reflexion über Strukturwandel im vom Bergbau geprägten Erzgebirge STOLLEN (Deutschland, R: Laura Reichwald).

MIOB IN SHORTS 

Das europäische Festivalnetzwerk MIOB ist ein Zusammenschluss von sieben europäischen Filmfestivals. Neben den MIOB New Vision Award für einen aktuellen Langfilm vergibt das Netzwerk den MIOB In Shorts Award. Der Preis 2021 wird auf dem diesjährigen FFC vergeben. Im Programm laufen alle 15 Kurzfilme aus 15 Produktionsländern.

Polskie Horyzonty 

Die Filmreihe beinhaltet Beiträge gestandener Altmeister und junger Filmemacher aus Polen – einem der filmproduktivsten Länder des östlichen Mitteleuropas. Am Puls der Zeit und künstlerisch vielfältig zwischen Autorenfilm und kommerziellem Kino.

Bandbreite:
Von der Patchwork-Erfolgskomödie BLACK SHEEP (Polen, R: Aleksander Pietrzak) über eine biedere Ehefrau, die mit ihrem lesbischen Coming-Out das Familienleben auf den Kopf stellt, bis zu dem Episodenfilm EROTICA 2022 (Polen, R: Katarzyna Adamik, Olga Chajdas, Ana Jadowska, Anna Kazejak, Jagoda Szelc), in dem fünf renommierte Regisseurinnen aus feministischer Sicht über sexuelle Machtverhältnisse und erotische Phantasien reflektieren.

Heimat | Domownja | Domizna 

Wir beleuchtet das Filmschaffen in der Nieder- und Oberlausitz zu sorbischen und regionalen Themen, zum Teil in sorbischer Sprache. Thematisch umfangreich, wird dabei eines deutlich: Heimat ist kein feststehender Begriff. 

Bandbreite:
Von einer Hommage an den im Dezember 2020 an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbenen sorbischen Filmpionier Toni Bruk bis zum kürzlich am Staatstheater Cottbus entstandenen DIE WALDGÄNGER (Deutschland, R: Gordon Kämmerer).

Hits 

Blockbuster, Kassenschlager, Publikumsfilme: Zwischen Abenteuer-Thriller und Gesellschaftskomödie entstehen osteuropäische Filme mit hohem Produktionswert – vielschichtige Unterhaltung mit Verstand, Spannung ohne Ende und treffsicheren Pointen.

Bandbreite:
Vom russischen Waldbrandbekämpfer-Reisser FIRE (Russland, R: Alexey Nuzhny) über die schräge finnische Culture- und Mentalitäts-Clash-Komödie NIMBY (Finnland, R: Teemu Nicki) bis zum kosovarischen HIVE (Kosovo, Schweiz, Nordmazedonien, Albanien; R: Blerta Basholli), der Erfolgsgeschichte eines Frauenkollektivs in der patriarchalisch geprägten kosovarischen Provinz, und die estnische Ostalgie-Komödie GOODBYE SOVIET UNION (Estland, Finnland; R: Lauri Randla), die „Goodbye Lenin“ durchaus das Wasser reichen kann.

Kids im Kino 

5 Filmprogramme mit einem aktuellen Querschnitt der osteuropäischen Kinderfilmproduktion zeigt die Reihe KIDS IM KINO. Fantastische Abenteuer und Geschichten geeignet für Zuschauer zwischen 3 und 12 Jahren. 

Bandbreite:
Von der aktuellen ARD-Märchenverfilmung DER GEIST IM GLAS (Deutschland, R: Markus Dietrich), die in diesem Jahr von Radio Bremen kommt, über die Begegnung mit einer rebellischen Fee (SHIJA, THE REBEL FAIRY; Finnland, Niederlande, Norwegen, R: Marja Pyykkö) bis zur Neuverfilmung des Märchen-Klassikers PETERCHENS MONDFAHRT (Deutschland; R: Ali Sahady Amady).

Lausitzer FilmSchau 

Der regionale Wettbewerb für Filmemacher aus der Nieder- und Oberlausitz ist Kult und bietet eine einzigartige Plattform und die großartige Gelegenheit, Filme auf der Leinwand des altehrwürdigen Filmtheaters Weltspiegels zu zeigen.

 


 

Akkreditierung möglich

Für akkreditierte nationale und internationale Vertreter von Presse und Branche richtet das FFC einen Online-Zugang zum nahezu kompletten Festivalprogramm ein. Akkreditierungen sind ab sofort online möglich und sind für die berichterstattende Presse kostenfrei:
Akkreditieren Sie sich hier.

Für weitere Informationen, Interviewanfragen sowie sende- und druckfähige Bilder wenden Sie sich gerne an unsere PR- und Marketing-Manager Andrea Lenz, Eddy Quiel, sowie Christian Seifert.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 (0) 355/43107 -13, -14 oder -26

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Das 31. FilmFestival Cottbus kehrt vom 2. bis 7. November zurück in die heimischen Kinos und präsentiert sein 170 Filme aus 40 (Ko-)Produktionsländern umfassendes Programm erstmals in sieben Spielstätten und auf insgesamt zehn Leinwänden. Daneben gibt es digitales Kino im Stream, parallel zum Festival und verlängert bis zum 16. November. Eröffnet wird das Festival mit dem Wettbewerbsbeitrag ABTEIL NR. 6, einem Railroadmovie zwischen Ost und West, Metropole und Provinz und zwei gegensätzlichen Menschen, das in Cannes mehrere Preise gewann.

Neben den vier Wettbewerben und traditionellen Programmsektionen beleuchtet das 31. FFC das slowakische Kino, die türkische Filmlandschaft und die Transformationsprozesse nach dem Zerfall der Sowjetunion. Vom slowakischen Klassiker von 1946 über aktuelle Genre- und Autorenfilme bis zu FullDome-Filmen. Von Filmerbe bis Science Fiction, von Slapstick bis zum interaktiven Filmspiel, von der schrägen Horrorkomödie bis zur Sinnkrise eines unzufriedenen Mainstream-Regisseurs, von neuen Arbeiten von Altmeistern wie Srdjan Dragojević, Petr Bebjak oder Levan Koguashvili bis zu meisterhaften Debuts neuer Talente. Oft stehen Frauenfiguren im Mittelpunkt, oft überrascht das Ungewöhnliche – von der Familienkomödie über das lesbische Coming Out einer Familienmutter, die in Polen zum Box Office Hit wurde, bis zum kontemplativen Konzeptfilm über eine Mutter und einen Sohn, die ihren Ehemann und Vater durch bloße Empathie und Beisammensein aus dem Koma nach einem Schlaganfall holten.

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Wettbewerb Spielfilm 

12 Filme aus 19 Produktionsländern konkurrieren um den mit 25.000 EUR dotierten Hauptpreis für den besten Film und die Preisskulptur LUBINA. Außerdem vergibt die Internationale Jury einen Spezialpreis für die beste Regie sowie einen Preis für die beste schauspielerische Leistung. 

Bandbreite:
Vom hochenergetischen Roadmovie IN LIMBO (Russland, Regie: Alexander Hant) über zwei revoltierende Teenager, die aus ihren zu eng gewordenen Elternhäusern in einer Mischung aus „Thelma und Luise“ und „Natural Born Killers“ in die Weiten der russischen Provinz fliehen, über ORCHESTRA (Slowenien, R: Matevž Luzar), das mit ironischer Melancholie gebrochene Tourneeprotokoll einer slowenischen Blaskapelle ins benachbarte Österreich bis zu THE STAFFROOM (Kroatien, R: Soja Tarokić) , einer punktgenauen Beobachtung des kollegialen Mit- und Gegeneinanders in einem Lehrerzimmer und 107 MOTHERS (Slowakei, Tschechien, Ukraine, R: Péter Kerekes), einer faszinierend bildstarken Reflexion über Frauenrollen und Mutterschaftskonstrukte in einem Gefängnis in Odessa.

Wettbewerb Kurzfilm 

Absurd und süß, fetzig und poetisch entführen uns die 13 Filme aus insgesamt elf Produktionsländern des Kurzfilmwettbewerbs „Die lange Nacht der kurzen Filme“ in Welten voller spannender Gegensätze. Die teilnehmenden Regisseure haben die Chance auf einen Haupt- sowie Spezialpreis.

Brandbreite:
Von der Sehnsucht nach der Freiheit der Berliner Techno-Szene in einem litauischen Plattenbau (TECHNO, MAMA; Litauen, R: Saulius Baradinskas) über den scheiternden Versuch eines kasachischen Polizisten, ‚seine‘ Polizei als transparente Institution im Dienste der Bürger darzustellen (COMRADE POLICEMAN; Kasachstan, R: Assel Aushakimova) bis zum bittersüßen Alltags-Thriller an einem tschechischen Badesee (ANATOMY OF A CZECH AFTERNOON; Tschechien, R; Adam Martinec).

U18 Wettbewerb Jugendfilm 

Überschäumende Emotionen und immer wieder der große Drang nach Freiheit. Die sieben Filme des diesjährigen Jugendwettbewerbs U18 führen uns eindrucksvoll die verschiedenen Facetten des Erwachsenwerdens im digitalen Zeitalter vor Augen. 

Bandbreite:
Von zwei engsten Freundinnen, die sich in der Pubertät auseinanderleben (SISTERHOOD; Nordmazedonien, Frankreich, R: Dina Duma) über das Portrait einer fragilen Vater-Tochter-Beziehung (GERANIUM; Türkei, R: Çağıl Bocut) bis zum klemmschwulen Dasein in einer ‚LGBT-freien Zone‘ in Polen (LOVE TASTING, R: Dawid Nickel).

Spectrum

Alles, bloß nicht Durchschnitt. Polizisten, die einen verhaften, weil man die Welt zu schwarzsieht (THE MAN FROM PODOLSK, Russland, R: Semyon Serzin)? Film Noir in der serbischen Tiefebene (LOAN SHARK, Serbien, R: Nemanja Ćeranić)? Die Oma als estnische Sagengestalt (KRATT, Estland, R: Rasmus Merivoo), die ungemütlich wird, wenn sie nichts zu tun bekommt? Nichts ist unmöglich … 

Bandbreite:
Von jungen Erwachsenen im ehemaligen Jugoslawien auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität (AFTER THE WINTER; Montenegro, Serbien, Kroatien, R: Ivan Bakrač) über einen Familienvater, der mit tänzerischem Leichtsinn statt düsteren Tönen dem eigenen Bankrott trotzt (FIRE; Kasachstan, R: Aizhan Kassymbek) bis zur hartgesottenen Mobbing-Story im Insta-Stil über eine Hundebesitzerin, die unter die Räder der Internet-Maschine gerät, nachdem ihr Hund in die U-Bahn gekotzt hat (#DOGPOOPGIRL; Rumänien, R: Andrei Huţuleac).

Close Up Turkey

Mit psychologischem Feingefühl und unvorhergesehenen Wendungen thematisiert das aktuelle türkische Kino aktuelle Entwicklungen, historische Bezüge und persönliche Brüche – nachdenklich, bildstark, punktgenau, über Genre-Grenzen hinweg.

Bandbreite:
Von der Gentrifizierungs-Reflexion DERSAADET APARTMENT (Türkei; R: Tankut Kılınç) über die Yesilçam-Hommage THE CEMIL SHOW (Türkei, R: Bariş Sarhan) und das ungewöhnliche Portrait zweier ungleicher Schwestern, die nicht von ihrer alternden Mutter wegkommen (IT’S ALL ABOUT PEACE AND HARMONY; Türkei, R: Nesimi Yetik)  bis zu dem mit einer Mischung aus mediterraner Leichtigkeit und introvertierter Melancholie inszenierten Wiedersehen zweier Frauen, deren homosexuelle Liebesgeschichte im Teenagerinnen-Alter von den Eltern beendet wurde (LOVE, SPELLS AND ALL THAT; Türkei, R: Ümüt Ünal).

Spotlight Slovensko

Dieses Jahr feiert das slowakische Kino seinen 100. Geburtstag. Grund genug, in die Geschichte und Gegenwart eines ungewöhnlichen Filmlandes einzutauchen und Kultfilme aus den 1960er-Jahren mit aktuellen Arbeiten zu vergleichen.

Bandbreite:
Fünf „Filmpärchen“ vergleichen Kultfilme aus der Nachkriegszeit und den 1960er-Jahren mit aktuellen Arbeiten zu ähnlichen Themen – etwa DER BOXER UND DER TOD (ČSSR 1963; R: Peter Solan; mit Manfred Krug in einer der Hauptrollen) mit Peter Bebjaks THE AUSCHWITZ REPORT (Slowakei, Tschechien, Deutschland), oder Stanislav Barabáš‘ expressionistischen Kriegsfilm THE BELLS TOLL FOR THE BAREFOOTED (ČSSR 1965) mit Mira Fornays fulminantem Außenseiterportrait MY DOG KILLER (Slowakei, Tschechien 2013).

Viel Neues im Osten

Als es 1991 zur Auflösung der Sowjetunion kam, veränderte sich das Leben von Millionen Menschen.  Die Helden der Filme reflektieren die epochalen Umbrüche der vergangenen 30 Jahre. In ihren Lebenswelten zeichnen sich die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen nach. 

Bandbreite:
Vom früheren Befehlshaber eines Militärhafens, der inzwischen nur noch Zeitzeuge ist (THE ADMIRAL TCHUMAKOV; Belgien, Frankreich, R: Laurier Forneau, Arnaud Alberola ), über einen Heizkraftwerksarbeiter, der die Reste des Werkschores nur mit viel Mühe zusammenhält (THE HEAT SINGERS; Ukraine 2019, R: Nadia Parfan) bis zum Wiedersehen mit Spiel- und Dokumentarfilmklassikern über die Umwälzungen der 1990er-Jahre wie KATRINS HÜTTE (Deutschland 19991/92, R: Joachim Tschirner), LETZTES JAHR TITANIC (DDR 1990; R: Andreas Voigt), ÖSTLICHE LANDSCHAFT (Deutschland 1991, R: Eduard Schreiber) und PSY – HUNDE (Polen 1992; R: Władysław Pasikowski).

Specials 

Zahlreiche SPECIALS runden das Festivalprogramm ab – von Filmen der Jury-Mitgliedern bis zu TV-Serien in der „Serien Lounge“, von einer Christa-Wolf-Hommage anlässlich „75 Jahre DEFA“ bis zu den FullDome-Filmen im Planetarium und dem „Kinoteatr“ aus Zielona Góra.

Bandbreite:
Von Filmen der Jury-Mitgliedern bis zu TV-Serien in der „Serien Lounge“, von einer Christa-Wolf-Hommage anlässlich „75 Jahre DEFA“ bis zu den FullDome-Filmen im Planetarium und dem „Kinoteatr“-Film LOVE YOU, TOO (Polen, R: Lech Mackiewicz) aus Cottbus‘ Partnerstadt Zielona Góra und dem zweiten Teil der Gegenwartsreflexion WHAT DOES BOSNIA AND HERZEGOWINA MEAN TO YOU? (Bosnien und Herzegowina, R: Alma Cocaj, Rea Memić, Sara Ristić, Mirela Salihović, Emina Šehić), diesmal als Kurzfilmkompilation von fünf Regisseurinnen aus Sarajevo.

FilmWerkStadt Der Strukturwandel in Brandenburg gehört in der Region zu den meistdiskutierten Themen. Doch wo sich Industrie verändert, verändern sich auch Stadträume, Arbeitsalltag und Zusammenleben.

Bandbreite:
Von einer Langzeitbeobachtung einer von den Arbeitern besetzten Werkzeugmaschinenfabrik in Kroatien, FACTORIES TO THE WORKERS (Kroatien; R: Srđan Kovačević) bis zum Mentalitätsportrait und Reflexion über Strukturwandel im vom Bergbau geprägten Erzgebirge STOLLEN (Deutschland, R: Laura Reichwald).

MIOB IN SHORTS 

Das europäische Festivalnetzwerk MIOB ist ein Zusammenschluss von sieben europäischen Filmfestivals. Neben den MIOB New Vision Award für einen aktuellen Langfilm vergibt das Netzwerk den MIOB In Shorts Award. Der Preis 2021 wird auf dem diesjährigen FFC vergeben. Im Programm laufen alle 15 Kurzfilme aus 15 Produktionsländern.

Polskie Horyzonty 

Die Filmreihe beinhaltet Beiträge gestandener Altmeister und junger Filmemacher aus Polen – einem der filmproduktivsten Länder des östlichen Mitteleuropas. Am Puls der Zeit und künstlerisch vielfältig zwischen Autorenfilm und kommerziellem Kino.

Bandbreite:
Von der Patchwork-Erfolgskomödie BLACK SHEEP (Polen, R: Aleksander Pietrzak) über eine biedere Ehefrau, die mit ihrem lesbischen Coming-Out das Familienleben auf den Kopf stellt, bis zu dem Episodenfilm EROTICA 2022 (Polen, R: Katarzyna Adamik, Olga Chajdas, Ana Jadowska, Anna Kazejak, Jagoda Szelc), in dem fünf renommierte Regisseurinnen aus feministischer Sicht über sexuelle Machtverhältnisse und erotische Phantasien reflektieren.

Heimat | Domownja | Domizna 

Wir beleuchtet das Filmschaffen in der Nieder- und Oberlausitz zu sorbischen und regionalen Themen, zum Teil in sorbischer Sprache. Thematisch umfangreich, wird dabei eines deutlich: Heimat ist kein feststehender Begriff. 

Bandbreite:
Von einer Hommage an den im Dezember 2020 an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbenen sorbischen Filmpionier Toni Bruk bis zum kürzlich am Staatstheater Cottbus entstandenen DIE WALDGÄNGER (Deutschland, R: Gordon Kämmerer).

Hits 

Blockbuster, Kassenschlager, Publikumsfilme: Zwischen Abenteuer-Thriller und Gesellschaftskomödie entstehen osteuropäische Filme mit hohem Produktionswert – vielschichtige Unterhaltung mit Verstand, Spannung ohne Ende und treffsicheren Pointen.

Bandbreite:
Vom russischen Waldbrandbekämpfer-Reisser FIRE (Russland, R: Alexey Nuzhny) über die schräge finnische Culture- und Mentalitäts-Clash-Komödie NIMBY (Finnland, R: Teemu Nicki) bis zum kosovarischen HIVE (Kosovo, Schweiz, Nordmazedonien, Albanien; R: Blerta Basholli), der Erfolgsgeschichte eines Frauenkollektivs in der patriarchalisch geprägten kosovarischen Provinz, und die estnische Ostalgie-Komödie GOODBYE SOVIET UNION (Estland, Finnland; R: Lauri Randla), die „Goodbye Lenin“ durchaus das Wasser reichen kann.

Kids im Kino 

5 Filmprogramme mit einem aktuellen Querschnitt der osteuropäischen Kinderfilmproduktion zeigt die Reihe KIDS IM KINO. Fantastische Abenteuer und Geschichten geeignet für Zuschauer zwischen 3 und 12 Jahren. 

Bandbreite:
Von der aktuellen ARD-Märchenverfilmung DER GEIST IM GLAS (Deutschland, R: Markus Dietrich), die in diesem Jahr von Radio Bremen kommt, über die Begegnung mit einer rebellischen Fee (SHIJA, THE REBEL FAIRY; Finnland, Niederlande, Norwegen, R: Marja Pyykkö) bis zur Neuverfilmung des Märchen-Klassikers PETERCHENS MONDFAHRT (Deutschland; R: Ali Sahady Amady).

Lausitzer FilmSchau 

Der regionale Wettbewerb für Filmemacher aus der Nieder- und Oberlausitz ist Kult und bietet eine einzigartige Plattform und die großartige Gelegenheit, Filme auf der Leinwand des altehrwürdigen Filmtheaters Weltspiegels zu zeigen.

 


 

Akkreditierung möglich

Für akkreditierte nationale und internationale Vertreter von Presse und Branche richtet das FFC einen Online-Zugang zum nahezu kompletten Festivalprogramm ein. Akkreditierungen sind ab sofort online möglich und sind für die berichterstattende Presse kostenfrei:
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Telefon: +49 (0) 355/43107 -13, -14 oder -26

Publiziert in Pressemitteilungen
Montag, 04 Oktober 2021 11:30

Hurra, der FFC-Trailer ist da!

Wir freuen uns, Euch den Trailer für das 31. FilmFestival Cottbus vorzustellen!

Publiziert in News
Dienstag, 28 September 2021 15:26

GUNDERMANN REVIER zu Gast im Excursio

Das FilmFestival Cottbus (FFC) zeigt am 02. Oktober aus der Filmreihe FilmWerkStadt den Dokumentarfilm GUNDERMANN REVIER der regionalen Größe Grit Lemke in Welzow.

Publiziert in News
Montag, 27 September 2021 10:54

Cottbus bei der Finále Pilsen

Seit vier Jahren kuratiert das FilmFestival Cottbus bei der Finále Pilsen, dem wichtigsten Festival des tschechischen Films, ein Programm mit aktuellen deutschen Filmen.

Publiziert in News
Dienstag, 31 August 2021 16:25

„Lausitzer Filmfestivals präsentieren“

FilmFestival Cottbus und Neisse Filmfestival präsentieren Filmreihe im Rahmen des Lausitz Festivals

Aus der Region für die Region – Das FilmFestival Cottbus präsentiert in Kooperation mit dem Neisse Filmfestival die erste Filmreihe im Rahmen des Lausitz Festivals. Vom 01. bis 04. September 2021 nimmt das eigens kuratierte Programm die Zuschauer mit 4 Spiel- und 4 Kurzfilmen exemplarisch auf die Reise durch die Welten der Partnerfestivals.

Neugierig geworden? Dann seien Sie dabei und genießen die aufeinander abgestimmten Spiel- und Kurzfilme, die Anfang September im Theater im Ohr in lauschiger Open-Air Atmosphäre laufen. Tickets finden Sie hier.

 

Die Filmreihe „Lausitzer Filmfestivals präsentieren“ im Überblick:

MITTWOCH, 1. SEPTEMBER

LANDRAUSCHEN (präsentiert vom NFF)

csm Landrauschen 157bc33b38

DE | 2018 | 101 min | Regie: Lisa Miller
Originalfassung

Nach zwei Hochschulabschlüssen und wilden Jahren in der Großstadt hat die Endzwanzigerin Toni eine Identitätskrise. Frustriert zieht sie zurück ins Heimatdorf. Doch dort erwartet sie nur ein Praktikum bei der Lokalzeitung und Eltern, die ihr die Luft zum Atmen nehmen. Erst als sie die unangepasste, lesbische und lebenslustige Rosa trifft, wird das Leben in der Heimat aufregender… Der Debütfilm von Lisa Miller erhielt beim Max Ophüls Festival 2018 drei Preise, darunter den Hauptpreis des Festivals. 
► Zum Trailer

 

Vorfilm: CHERUPKI (EGGSHELLS) (präsentiert vom FFC)

csm eggshells 86ed6adb95

BG | 2020 | 15 min. | Regie: Slava Doytcheva
Original mit Untertiteln

Ostern. Eine junge Frau kehrt aus Sofia in ihr Heimatdorf zurück. Zunächst zögert sie, sich ihrer Familie zu nähern. Dann hilft sie ihrem Vater beim Holz tragen. Doch der will nicht zum Gegenbesuch in die Stadt kommen – sie lebt mit einer Frau zusammen.
► Zum Trailer  

 

DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER

csm Shadows 8f7fd0d610

GÖLGELER IÇINDE (IN THE SHADOWS) (präsentiert vom FFC)
TR | 2020 | 90 min | Regie: Erdem Tepegoz
Original mit Untertiteln

Sci-Fi Thriller im dystopischen Setting eines heruntergekommenen Bergwerks. Zwischen Gegenwart und düsterer Zukunft wird eine Gruppe Minenarbeiter von einem allgegenwärtigen Überwachungssystem kontrolliert.  Zait, gespielt vom deutsch-türkischen Action-Star Numan, beginnt, den Apparat zu hinterfragen und erklärt ihm den Krieg. In epischen Bildern wird erschütternd von Selbstentfremdung und Funktionalisierung erzählt, zwischen denen doch ein Fünkchen Hoffnung blitzt.
► Zum Trailer

 

Vorfilm: THE SWELLING (präsentiert vom NFF)

csm Swelling 64dbe8ea06

DE | 2016 | 16 min. | Regie: Tom Bewilogua
Ohne Dialoge

In naher Zukunft ist Überwachung allgegenwärtig. Als in der Wohnung von „X33“ ein seltsam pulsierendes Objekt in der Wand auftaucht, fällt er in alptraumhafte Paranoia. Wie wird er das Ding wieder los?
► Zum Trailer

 

FREITAG, 3. SEPTEMBER

csm Supernova d2730463a3

SUPERNOVA  (präsentiert vom NFF)
PL | 2019 | 75 min | Regie: Bartosz Kruhlik
Original mit Untertiteln

Eine morgendliche, einsame Landstraße im Irgendwo: Eine Mutter verlässt mit ihren Kindern den betrunkenen Ehemann. Sie wird überfahren; ein hochrangiger Politiker ist daran beteiligt. Die Polizei trifft ein, die Straße wird gesperrt, es bildet sich ein Stau und Chaos droht.  Jeder fühlt sich im Recht – Meinungen, Überzeugungen, Werte prallen mit wenig Mitgefühl aufeinander – eine atmosphärisch dichte Mischung aus Drama, Thriller und Katastrophenfilm.
► Zum Trailer

 

Vorfilm: POKAZALOS (SEEMED)(präsentiert vom FFC)

csm Pokazalos 153681344c

RU | 2020 | 12 min. | Regie: Baibulat Batullin
Original mit Untertiteln

Auf dem Weg zur Arbeit entdeckt der Physiklehrer Andrey in seinem Hof einen überdimensionierten Arsch. Groteske Farce, die zeigt, wie man in Russland mit Problemen umgeht, ohne sie zu lösen.
► Zum Trailer

 

SAMSTAG, 4. SEPTEMBER

csm Nationalstrasse 143d7be527

NARODNI TŘIDA (NATIONALSTRAßE) (präsentiert vom FFC)
CZ | 2019 | 90 min | Regie: Štěpan Altrichter
Original mit Untertiteln

Das Leben liebt Vandam nicht, aber er liebt seine Stammkneipe und vor allem deren Besitzerin Lucka. Als er mitbekommt, dass Lucka Schulden hat und die Kneipe bald schließen muss, zieht der Hooligan los in den Kampf gegen den Maklertypen, der für ihn an allem Schuld ist.
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Vorfilm: RUDE BOYS (präsentiert vom NFF)

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DE | 2018 | 9 min. | Regie: Ken Hagen-Takenaka
Original mit Untertiteln


Eine Komödie mit Wortwitz und Tiefgang, bei der einem das Lachen immer wieder im Halse steckenbleibt und vergehen kann. Der deutsche Kurzfilm »Harte Jungs« unter der Regie von Ken Hagen-Takenaka wird vorab gezeigt und erzählt vom Loser Adam, der sich von Murat zu einem Triathlon fahren lassen will, doch dann kommt alles anders… 

 

Über das Lausitz Festival

Vom 25. August bis 19. September 2021 findet das zweite ‚Lausitz Festival‘ an 50 Orten mit knapp 80 Veranstaltungen – Theater, Konzerte, Ausstellung, Lesungen, Gespräche, Filmvorführungen - in der Nieder- und Oberlausitz in den Bundesländern Sachsen und Brandenburg statt. Das diesjährige Programm steht unter dem Motto »Zwischensamkeit«. Es wurde im Zusammenwirken mit regionalen Kulturinstitutionen sowie Künstlerinnen und Künstlern erstellt und bringt Kulturschaffende vor Ort mit internationalen Größen zusammen.

Mehr Informationen zum Lausitzfestival finden Sie unter www.lausitz-festival.eu

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Mittwoch, 25 August 2021 15:53

SWEAT eröffnet 16. filmPOLSKA

Das Polnische Filmfestival „filmPOLSKA“ eröffnet heute zum 16. Mal seine Tore und zeigt bis zum 01.09.2021 und zeigt sein diesjähriges Programm in 13 Kinos in ganz Berlin.Eröffnet wird die 16. Festivalausgabe des filmPOLSKA mit dem Film SWEAT (Regie: Magnus von Horn, 106 min, OmU).

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Das FilmFestival Cottbus (FFC) und der Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco) feierten mit dem #digital East European Brunch den offiziellen Auftakt in das neue Festivaljahr. Verbunden war das internationale Branchentreffen mit einem Ausblick auf das kommende Festival.

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Cottbus, 26.02.2020

Das FilmFestival Cottbus (FFC) und der Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco) feierten mit dem #digital East European Brunch den offiziellen Auftakt in das neue Festivaljahr. Verbunden war das internationale Branchentreffen mit einem Ausblick auf das kommende Festival.

Gemütliches Zusammenstehen, interessante Gespräche, leckere Häppchen: So kennen und lieben wir den East European Brunch. Aufgrund der aktuellen Lage zeigte sich der Brunch dieses Jahr allerdings in neuem Gewand. „Der Austausch innerhalb der Filmindustrie ist von sehr großer Bedeutung, hier werden Grundsteine gelegt, Projekte weiterentwickelt und Erfahrungen geteilt. Diese Gelegenheit wollten wir unseren Gästen auch dieses Jahr bieten“, erklärt FFC- und coco-Geschäftsführer Andreas Stein.

Während des symbolischen Auftaktes des 31. FFC Jahres gab Bernd Buder, Programmdirektor des FFC, bereits zwei jahrgangsspezifische Filmreihen bekannt. „Im ‚Spotlight: Slovensko‘ feiert das FFC den 100. Geburtstag des slowakischen Kinos. Die Reihe verbindet Filmgeschichte und Gegenwart, koppelt Kultfilme mit aktuellen Arbeiten“. Außerdem nimmt das FFC den 30. Jahrestag des Zusammenbruchs der Sowjetunion zum Anlass einer umfassenderen Verortung postkommunistischer Transformationsprozesse. Bei ‚Viel Neues im Osten‘ werden Themen wie die Perestroika in der Sowjetunion, die Friedliche Revolution in Ostmitteleuropa und auch die „Orange Revolution“ in der Ukraine und deren Verhältnis zueinander behandelt. Die vier Wettbewerbe für Spiel-, Kurz-, Jugend- und regionale Kurzfilme und traditionelle Sektionen wie Spectrum, Heimat | Domownja | Domizna, Hits und Kids im Kino sowie eine neu eingeführte Gastlandreihe komplettieren das Programm.

Neben dem Programmausblick kündigte Bernd Buder ebenfalls den Call for Submissions an. Filme für das 31. FFC können ab dem 01. März über die FFC-Website filmfestivalcottbus.de eingereicht werden.

Eine positive Bilanz verzeichnet auch der Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco). „Die letzten Monate waren für uns alle auf die eine oder andere Weise eine Herausforderung. Trotz der Schwierigkeiten können wir zahlreiche Erfolge verbuchen“, resümiert Marjorie Bendeck, Direktor von connecting cottbus. 2020 erreichten 23 Projekte die Phase der Produktion bzw. Post Produktion. Außerdem sind zwei coco Alumni Projekte im offiziellen Programm der diesjährigen Berlinale zu sehen: STOP ZEMLIA aus der Ukraine läuft bei Generation 14+ sowie CELTS aus Serbien in der Sektion Panorama. Der 23. Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting cottbus findet vom 3.-5. November 2021 statt.

 Über das FilmFestival Cottbus

 Das 31. FilmFestival Cottbus findet vom 2. bis 7. November 2021 statt. In vier Wettbewerben und zahlreichen Nebensektionen zeigt das FFC circa 150 Filme, die um ein Preisgeld von 75.000 Euro und die begehrte Preisskulptur LUBINA (sorbisch: die Liebreizende) konkurrieren.

13.600 Einzelzugriffe auf die Filme aus dem Programm sowie knapp 5.600 Aufrufe der kostenlosen digitalen (Live-) Inhalte wie Gespräche mit Filmschaffenden, Panels, Podiumsdiskussionen und Talk-Runden wurden bei der digitalen Ausgabe im vergangenen Jahr verzeichnet.

Maßgeblich unterstützt werden das 31. FilmFestival Cottbus und dessen Markt connecting cottbus vom Land Brandenburg, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, der Stadt Cottbus, dem Auswärtigen Amt, der Mitteldeutsche Medienförderung GmbH und dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

Für weitere Informationen sowie sende- und druckfähige Bilder wenden Sie sich gerne an unsere PR- und Marketing-Managerin Andrea Lenz.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 (0) 355/4310712

www.connecting-cottbus.de

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