Sektion: Heimat/Domownja/Domizna

WENN WIR ERST TANZEN

WENN WIR ERST TANZEN

Dirk Lienig, Dirk Heth, Olaf Winkler
Deutschland, 2018, 93 Min

Hoyerswerda schrumpft, viele gehen weg. Einer aber kommt zurück und initiiert das Projekt „Eine Stadt tanzt“. Die Proben zu „Le Sacre du Printemps“ begleiten das Nachdenken über Opfer, die wir heute bringen. Biografien mit Brüchen werden zu eindrucksvollen Tanzszenen: Der Beweis, dass man Agonie überwinden und das Leben zum Tanzen bringen kann.

Contact 99 GbR

Performance

2018-11-09 | 14:00 Uhr
Obenkino
2018-11-11 | 12:30 Uhr
Stadthalle

Der Film begleitet den aus Hoyerswerda stammenden Dirk Lienig, Ballett- und einstiger Solotänzer, Choreograf und Regisseur, in einem persönlichen Protokoll beim Aufbau der Tanzcompagnie und im Probenprozess. Beim Tanzen öffnen sie sich: Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft neu bestimmen müssen – in einer Region, deren Wandel sich bislang kaum positiv bemerkbar macht. Eine Architektin, die heute den Rückbau plant. Ein Fernfahrer, der immer unterwegs war und nun ankommen muss. Eine wissenschaftliche Angestellte im ungeliebten Job. Eine Sozialarbeiterin, die unter dem Druck einer zunehmend sozial schwachen Klientel leidet. Eine Ärztin, die fast nur noch Rentner behandelt ... Neu anfangen oder auf Sicherheit setzen? Weggehen oder bleiben und hoffen, dass der Aufschwung doch noch kommt? Am Ende erfinden sie sich und ihre Stadt zur kraftvollen Musik von Strawinsky auf mitreißende Art neu. Dazu gehört die Geschichte der Produktion selbst: Der erste abendfüllende Kinodokumentarfilm, der in der Lausitz und auch von Lausitzern produziert wurde! GL

Filmformat
DCP | Doc. | Farbe / Colour
Drehbuch
Dirk Lienig, Dirk Heth, Olaf Winkler
Kamera
Dirk Heth
Ton
Karsten Höfer
Schnitt
Dirk Heth, Dirk Lienig
Musik
Hanno Busch
Produzent
Dirk Lienig, Dirk Heth, Olaf Winkler
Produktion
Contact 99 GbR
Kontakt
Contact 99 GbR
Dirk Lienig
Teltower Straße 15
14109 Berlin
Germany
+49 176 72 48 23 23
dlienig@arcormail.de
www.wwet-film.de

Dirk Lienig, Dirk Heth, Olaf Winkler - Dirk Lienig – geboren 1970 in Hoyerswerda. Er absolvierte zunächst eine Tischlerlehre, bevor er für ein Studium an die Staatliche Ballettschule Leipzig ging. Danach war er mehrere Jahre als Tänzer/Solist am Staatstheater Schwerin engagiert. Seit 2000 ist er freischaffender Filmemacher, Theaterregisseur und Medienpädagoge. Er ist Initiator mehrerer Tanzprojekte in seiner Heimatstadt.

OLEG – PORTRÄT EINES EHEMALIGEN TÄNZERS (2001, doc, short)

HOYERSWERDA (2003, doc, short)

BEATBOX COLUMBIA (2006, doc)

ALLE ANDERS, ALLE GLEICH (2008, doc)

SYDNEY CONVICTS (2010, doc, short)

Dirk Heth – geboren 1966 in Leipzig. Er absolvierte zunächst ein Volontariat als Kameraassistent, bevor er Kamera an der damaligen HFF „Konrad Wolf“ (heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF) studierte. Seitdem ist er freiberuflicher Kameramann, Filmautor und Lehrbeauftragter. 1999 gründete er gemeinsam mit Olaf Winkler die Produktionsfirma „Contract 99“.

DAS ENDE EINER GARNISONSTADT (2003, doc, TV)

EGGESIN MÖGLICHERWEISE (2007, doc)

DER GROẞE IRRTUM (2012, doc)

Olaf Winkler – geboren 1963 bei Potsdam. Noch zu DDR Zeiten studierte er Politikwissenschaft. Nach der Wende graduierte er dann in Dramaturgie an der damaligen HFF „Konrad Wolf“ (heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF). Seit 1997 ist freiberuflicher Dramaturg, Lektor, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor, u.a. für mehrere Märchenfilme der rbb-Reihe „Sechs auf einen Streich“.

DAS ENDE EINER GARNISONSTADT (2003, doc, TV)

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