Eindrücke vom 30. Sofia Film Festival

Eindrücke vom 30. Sofia Film Festival

Bernd Buder, Programmdirektor des FilmFestival Cottbus, war beim diesjährigen Sofia Film Festival vor Ort, um neue Filme und Projekte zu sichten sowie als Jurymitglied im bulgarischen Wettbewerb mitzuwirken.

Sofia Film Festival fand Mitte März zum 30. Mal statt. Das größte Filmfestival in Bulgarien verbindet einen internationalen Wettbewerb mit Wettbewerben für den Besten Film aus der Balkan-Region und dem Besten Bulgarischen Film.

Als bester Film im internationalen Wettbewerb wurde Ondřej Provazníks BROKEN VOICES (Tschechien, Slowakei) ausgezeichnet, der letztes Jahr beim FilmFestival Cottbus (FFC) im Jugendfilmwettbewerb lief.

Parallel fanden zum 23. Mal die „Sofia Meetings“ statt, wo neue Filmprojekte im Entwicklungsstadium und Works-in-Progress vorgestellt wurden. FFC-Programmdirektor Bernd Buder berichtet: "In den letzten Jahren habe ich hier immer einige tollen Filme gefunden, die schließlich im Programm des FFC gezeigt wurden, etwa der tschechisch-slowakische OUR OVELY PIG SLAUGHTER (2024) oder der serbisch-kroatisch-bulgarische HOW COME IT’S ALL GREEN OUT HERE? (2025). Auch dieses Jahr waren wieder einige vielversprechende Projekte dabei."

Traditionell wurden die Sifia Meetings mit eiinem Netzwerk-Diner eröffnet, zu dem German Films, die Medienboard Belin Brandenburg, Connecting Cottbus und das FilmFestival Cottbus einluden.

Bernd Buder resümiert: "Sofia war wieder eine inspirierende Reise wert, zumal ich, zusammen mit Mihai Chirilov, Künstlerischer Leiter des Transilvania International Film Festivals, und Dimitris Kerkinos, Programmer der „Balkan Survey“-Sektion beim Thessaloniki Film Festival und beim Dokumentarfilmfestival in Thessaloniki, die Jury für den bulgarischen Wettbewerb bilden durfte."

Der Preis ging an Alexander Kossevs WOMEN OUT OF ORDER, eine Reflexion über vier unterschiedliche Frauen zwischen Alltag und Veränderung, Krise, Hoffnung und den Fallstricken ganz normaler dysfunktionaler Kommunikation, die unsere Selbstwahrnehmung oft so subtil beeinflusst, dass wir es fast gar nicht merken. 

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