SEKTION: Don't Call me Vintage!

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Die vier Filme dieses Programms entstanden alle in den 1980er Jahren, einem Jahrzehnt politischer Umbrüche und schwindender Gewissheiten. Jeder dieser Filme eröffnet eine eigene weibliche Perspektive und zeigt Heldinnen, die Geschichte, Ideologien und persönliche Herausforderungen mit Resilienz und Tiefgang begegnen. Ob Mészáros’ halb-autobiografisches Portrait des Nachkriegsungarns, Gogoberidzes poetische Chronik eines Frauenschicksals im bewegten 20. Jahrhundert Georgiens, Laius’ unerschrockenes Drama über Mutterschaft in der Perestroika-Ära Estlands oder Enyedis magische Meditation über Kino und Moderne – all diese Werke illustrieren die Vielfalt und Komplexität weiblicher Stimmen im europäischen Film. Gemeinsam erinnern sie daran, wie stark Film Persönliches und Politisches, das Intime und das Historische miteinander verknüpfen kann.

Kuration & Texte: Lenka Tyrpáková

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